Serie, Zeichentrickserie
Wir Kinder aus dem Möwenweg
Wir sorgen für einen Igel: In letzter Sekunde gelingt es den Mädchen, einen Igel vor dem riesigen Bagger in Sicherheit zu bringen. Doch der Igel scheint noch weit mehr Hilfe zu brauchen: Er ist mager und hustet. Also besuchen Tara und ihre Freundinnen eine Tierärztin, kaufen Medizin und beginnen, ihr Findelkind mit Rührei zu füttern. Je mehr sie das aber tun, umso weniger kommt ihnen in den Sinn, dass der Igel irgendwann auch wieder in die Freiheit entlassen werden will. Wir schlichten Streit: Eigentlich gäbe es Grund zu feiern: Taras Eltern haben Hochzeitstag. Doch es kommt ganz anders - die Eltern streiten sich, und die Kinder müssen sehen, wie sie die Streithähne versöhnen. Andernfalls, glaubt Tara, laufen sie, Petja und Maus Gefahr, Scheidungskinder zu werden. Ein Abendessen mit romantischem Kerzenlicht würde die schlechte Stimmung vielleicht brechen. Eine gute Idee - ihre Durchführung allerdings trifft auf ungeahnte Schwierigkeiten. Wir fangen Mäuse: Die Erwachsenen im Möwenweg haben beschlossen, mit Hilfe eines Kammerjägers gegen Mäuse, die die Garagen und Gärten bevölkern, vorzugehen. Die Kinder wollen das auf keinen Fall zulassen. Als Bande "The seven cool kids" beschließen sie, gegen die ausgelegten Mausefallen vorzugehen. Das gelingt ohne Probleme. Doch für den Fall, dass der Kammerjäger Gift auslegt, muss ihnen etwas Besonderes einfallen. Sie starten die Aktion "Hänsel und Gretel". Wir verraten kein Wort: Petja wird von einem älteren Schüler auf dessen Party eingeladen. Doch die Eltern verbieten ihm den Besuch. Für Petja ist das eine Katastrophe. Er will ja schließlich nicht als Baby gelten. Also verbündet er sich mit Tara. Während er die Party trotz des Verbotes besucht, soll die Schwester darauf achten, dass die Eltern nichts bemerken. Tara bringt das allerdings in ganz erhebliche Schwierigkeiten: Petja kommt zur verabredeten Zeit nicht zurück. Wir jagen den Dieb: Laurin hasst es, auf der Geige zu spielen und auch noch öffentlich auftreten zu müssen. Da freut es ihn natürlich, dass die Geige plötzlich gestohlen wird und der Auftritt ausfallen muss. Die Kinder im Möwenweg machen sich Gedanken, wer der Dieb sein könnte. Ihr Hauptverdächtiger ist zunächst der Postbote, denn der hatte freien Zugang zu Laurins Haus. Doch je länger die Nachforschungen laufen, umso mehr verdichtet sich ein ganz anderer Verdacht. Wir staunen über Oma: Unangemeldet taucht Oma bei den Johannsons auf und bezieht kurzerhand Taras Zimmer. Ganz anders als sonst braucht sie dringend Ruhe und scheint mit einer geheimnisvollen Sache beschäftigt. Von einem Ausflug mit den Kindern ist keine Rede mehr. Stattdessen breitet Oma Zeitungsartikel vor sich aus, die von irgendwelchen Verbrechen erzählen. Und mitten in der Nacht schleicht sie, mit einem Nudelholz bewaffnet, aus dem Haus. Tara folgt ihr klammheimlich.