Wir Kinder aus dem Möwenweg
11.06.2026 • 11:10 - 12:25 Uhr
Serie, Zeichentrickserie
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
Serie, Zeichentrickserie

Wir Kinder aus dem Möwenweg

Wir ziehen ein: Zwar gibt es noch jede Menge Matsch und unbefestigte Wege. Aber die Reihenhaussiedlung ist einzugsbereit, und die Kinder vom Möwenweg freuen sich, miteinander Bekanntschaft zu machen. Natürlich ist Petja dabei sehr gelegen, am neuen Wohnort möglichst viele Freunde zu finden. Und Tara verspricht sich viele neue Freundinnen. Doch wer genau zieht alles in die Siedlung ein? Werden es mehr Mädchen oder werden es mehr Jungs sein? Es ist soweit. Mama fährt mit Tara, Petja und Maus zu ihrem neuen Haus im Möwenweg, wo Papa schon wartet und die Möbelträger alle Hände voll zu haben, den vollgepackten Umzugswagen auszuräumen. Es sieht hier wirklich sehr schön aus! Neugierig durchstöbern die Kinder sämtliche Zimmer. Noch viel neugieriger aber macht sie, welche Nachbarn es denn geben wird. Wird Tara eine Freundin finden? Wohnen hier ein paar Jungs, die Petja Gesellschaft leisten können? Und überhaupt: wird der Möwenweg eine Mädchenstraße sein oder haben hier die Jungs die Oberhand? Tara und Petja klappern die andern Häuser ab, und schnell stellt sich heraus, dass es hier auch Leute gibt, die gar keine Kinder haben: Oma und Opa Kleefeld zum Beispiel oder die Voisins, mit denen nicht gut Kirschen ist. Die wichtigste Erkenntnis aber ist: es finden sich doch eine ganze Menge toller Kinder im neuen Zuhause und zahlenmäßig sind es genauso viele Jungs wie Mädchen! Wir kommen in die neue Schule: Der erste Tag in einer neuen Schule ist immer ein besonderer. Für Fritzi jedoch ist er beängstigend. Die Kinder vom Möwenweg müssen sich anstrengen, um ihrer Freundin die Angst zu nehmen. Fritzi hat sich nämlich Hals über Kopf ins Jungenklo geflüchtet. Sicher würde sie nie wieder aufschließen, wenn die anderen Kinder nicht zu Hilfe kämen. Die machen sich daran, Fritzi beizubringen, dass ihr in der neuen Schulklasse keine Gefahr droht. Die Kinder aus dem Möwenweg freuen sich, alle zusammen in die neue Schule gehen zu können. Nur Fritzi geht es dabei nicht gut. Sie hat Angst, und da hilft es nicht einmal, dass Laurin ihr Klassen-kamerad werden wird. Sie flüchtet sich ins Jungenklo, schließt ab und lässt niemanden mehr zu sich herein. Sofort sind die anderen Kinder alarmiert und beratschlagen, was sie tun können, um Fritzi zu beruhigen. Erst einmal darf natürlich keiner außer den Freunden das Jungenklo betreten - was in der großen Pause natürlich nicht ohne Probleme bleibt. Während Petja und Vincent die Türsteher spielen, versuchen Tara, Tieneke, Jul und Laurin als nächstes, die kleine Fritzi aufzuheitern und sie davon zu überzeugen, dass ihr in der neuen Schule keine Gefahr droht. Doch es braucht ein paar gute Einfälle und ein paar akrobatische Aktionen, um das Problem endlich in den Griff zu kriegen und Fritzi mit Freude wieder in ihre Schulklasse zurückkehren zu lassen. Wir bekommen Kaninchen: Wer hätte nicht gerne ein Haustier, noch dazu ein süßes Kaninchen? Doch in Taras Haus gibt es dafür keinen Platz. Mama hat gesagt, dass Tara mit ihren beiden Brüdern Vorlieb nehmen muss. Ganz anders ist es mit Tienecke. Die hat in ihrem Garten nicht nur eins, sondern gleich zwei Kaninchen: Puschelchen und Wuschelchen. Tara macht das etwas eifersüchtig, doch wirklich ärgerlich ist es für sie, dass sich Petja und Maus ständig über sie lustig machen. Taras Freundin Tieneke hat es eilig. Sie ist auf dem Weg, um mit ihrer Mutter in der Nachbarschaft ein Kaninchen abzuholen, das sie in Zukunft als Haustier halten darf. Wenn Tara mitgehen möchte, wird es Zeit, den Schlafanzug gegen richtige Kleider zu wechseln! Natürlich will Tara dabei sein, ge-nauso wie Jul und Fritzi auch. Doch schnell wird klar, dass Kaninchen lieber zu zweit sind als alleine, und deshalb darf Tieneke am Ende Puschelchen und Wuschelchen mitnehmen, ein schwarzes und ein schneeweißes Tier. Tara ist darauf ganz neidisch. Sie hat keine Haustiere zuhause, bloß zwei Brüder, die sich ständig über sie lustig machen. Am liebsten würde sie Maus und Petja gegen zwei Kaninchen eintauschen! Da braucht es schon ein ordentlich schlechtes Gewissen bei den beiden Jungs, dass sie sich für ihre blöden Bemerkungen bei ihrer Schwester entschuldigen und den Kaninchen eine Rutsche bauen. Und Tara selbst? Die darf immerhin gelegentlich auf Tienekes Kaninchen achtgeben. Wir haben einen Imbiss: Tara und Tiecke, Jul und Fritzi eröffnen einen Stand, an dem sie kühlen Früchtetee und Eis verkaufen. Doch es dauert nicht lange, da macht ihnen der Nachbar einen Strich durch die Rechnung. Denn Herr Voisin fühlt sich durch die Leute, die bei den Mädchen Rast machen, belästigt. Umso mehr Kundschaft es gibt, umso nachdrücklicher erhebt er Einspruch. Und dann klauen die Jungs den Mädchen auch noch die gute Idee und eröffnen einen Bockwurst-Stand! Ist das nicht eine prima Idee, die Tara und Tieneke da haben? Sie wollen am Gartenzaun Früchtetee und Eis verkaufen: Kundschaft gibt es ja genug, denn direkt am Möwenweg führt der Fahrradweg ins Grüne vorbei! Gesagt, getan. Die beiden Mädels treffen alle Vorbereitungen: Tee kochen, Eis mit der Eismaschine machen, Hinweisschilder malen, Gläser und Strohhalme zusammensuchen. Die Jungs schauen ihnen dabei genauso argwöhnisch zu wie die Voisins, die Nachbarn, die den Kindern nichts gönnen und immer was zu meckern haben. Und tatsächlich! Kaum fängt das Geschäft mit Tee und Eis an zu laufen und richtig Spaß zu machen, kommt auch schon Herr Voisin und redet von fehlendem Gewerbeschein und irgendeiner Lebensmittelhygieneverordnung. Und Petja, Laurin und Vincent klauen auch noch die Idee der Mädchen und versuchen ihrerseits, einen Stand mit frischen Bockwürsten zu eröffnen. Doch Tara und Tieneke ficht das nicht an. Opa Kleefeld kauft alle ihre leckeren Vorräte auf! Wir kochen Rosenparfüm: Es ist nicht leicht, ein originelles Geschenk für Mamas Geburtstag zu finden. Was ein Glück, dass Tara Freundinnen hat, die sie auf eine blendende Idee bringen. Wie wäre es mit Rosenparfüm? Doch selbst wenn man ein paar geeignete Rosen in den umliegenden Gärten findet, ist der Weg einigermaßen kompliziert, daraus ein gut riechendes Parfüm-Geschenk für Mama zu machen. Denn bloß mit Einkochen der Rosenblätter ist die Sache keineswegs getan. Weil Mama Geburtstag hat, kriegt Tara ein Problem: was soll sie bloß verschenken? Da kommt ihr Fritzis Vorschlag, Parfüm zu machen, gerade recht. Die prima Idee hat nur einen kleinen Schön-heitsfehler: für Parfüm braucht man Blumen, und die wachsen in der Siedlung rund um den Mö-wenweg nur in fremden Gärten. Ob man also ein paar Blumen - Rosen am besten! - klauen darf? Nicht nötig, denn es fügt sich glücklich, dass Tara eine ganze Jutetasche voll Blüten von einer Nach-barin geschenkt bekommt. Augenblicklich können die Mädchen beginnen, die Rosen in Wasser einzu-kochen. Riechen tut der Sud aber erst, als Tieneke, Fritzi und Tara ein bisschen echtes Fliederparfüm nachgießen, und auch dann verliert das Gebräu noch längst nicht sein feines Knoblaucharoma. Warum? Weil die Kinder das Rosenparfüm in eine Flasche gießen, in der vorher "Yoghurt-Dressing mit einem Hauch von Knoblauch" war. Doch wenn schon - Mama wird's trotzdem gefallen! Wir reißen aus: Die Kinder vom Möwenweg haben die Nase voll von ihren Eltern. Sie wollen nicht länger zuhause bleiben, sondern den Rest ihrer Tage in einer selbstgebauten Hütte am Feuerwehrteich verbringen. Doch auszureißen von Zuhause ist leicht. Etwas ganz anderes ist es aber, sich ohne Dach über dem Kopf etwas zu essen zu besorgen und es warm und trocken zu haben. Unter solchen Umständen fragt es sich schnell, wie lange die Begeisterung der Kinder anhalten wird. Erst sind es nur Tara und Petja, die sauer sind. Weil Papa sie nicht beim Anmalen der Wände brauchen kann. Doch dann treffen die zwei auf Laurin und Vincent, die Hausarrest haben und kurzerhand über den Balkon ins Freie klettern. Und als dann auch noch Fritzi, Jul und Tieneke dazukommen, steht der Plan fest: die Kinder reißen aus. Sie wollen mit ihren doofen Eltern nichts mehr zu tun haben. Doch je weiter sie gehen, umso müder werden sie und sind letztlich heilfroh, dass sie beim Feuerwehrteich ankommen. Böte ihnen eine Hütte aus Zweigen bis zum letzten ihrer Tage Schutz? Jedenfalls bauen sie einen Unterschlupf, ein windiges, ungemütliches, viel zu enges und bei Regen nasses Etwas. Bis zum Ende des Lebens? Und kaum was zum Essen und Trinken in dieser "Wildnis"? Ehrlich gesagt, verlässt die Kinder schnell der Mut und wird durch die Hoffnung ersetzt, dass die Eltern sie allesamt ganz furchtbar vermisst haben, wenn sie jetzt zurück nach Hause rennen.

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