Marseille in den 1930er Jahren: Das erste Aufeinandertreffen der beiden Kleingangster Francois Capella und Roch Siffredi steht unter keinem guten Stern, denn beide interessieren sich für dieselbe Frau. Während sie sich zunächst um die Schöne prügeln, entwickelt sich schon nach kurzer Zeit eine Freundschaft zwischen den beiden Draufgängern. Gemeinsam übernehmen sie erste illegale Aufträge und kontrollieren schon bald die Unterwelt von Marseille ...

Ein nahezu perfekter Mix aus Gangsterfilm und Thriller von Jacques Deray ("Der Swimmingpool") mit Frankreichs Kino-Ikonen Jean-Paul Belmondo und Alain Delon, die hier nach Marc Allégrets "Sois belle et tais-toi" (1958), Michel Boisronds "Galante Liebesgeschichten" (1961) und René Cléments "Brennt Paris?" (1965) erneut gemeinsam vor der Kamera standen. Deray orintierte sich lose an dem Roman "Bandits a Marseille" von Eugène Saccomano, in dem dieser das Leben der beiden französischen Gangsterbosse François Spirito und Paul Carbone beschrieb. Der Thriller war in Frankreich ein so großer Kassenerfolg, dass Deray 1974 auch in die Fortsetzung "Borsalino & Co." drehte - allerdings ohne Belmondo.

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