Alain Leroy ist 30 Jahre alt, sieht gut aus, ist charmant und dank seiner guten Manieren Star der Gesellschaft von Paris. Innerlich ist er ein zerrissener, zerbrechlicher Mensch, der keinen Lebenssinn findet. Nach einer Entziehungskur scheint er seine Alkoholprobleme überwunden zu haben, nach außen hin ist er offenbar geheilt. Doch trotzdem spürt er seine Isolation mehr denn je...

Louis Malle, ein Meister des psychologischen Kinos, entwickelte nach dem Roman von Drieu La Rochelle das bitterböse Porträt eines jungen Mannes, der die Gesellschaft für seine Probleme verantwortlich macht und aus seiner narzisstischen Verweigerungshaltung heraus Selbstmord begeht. Maurice Ronet verkörperte dies exzellent.