Der Werbefilmregisseur Paul Groves (Peter Fonda, Foto) ist bei der Beendigung der letzten Szenen eines Spots, als er von seiner Frau besucht wird, die ihm vorhält, den Scheidungstermin verpatzt zu haben. Gepeinigt von seinen persönlichen Problemen, bittet er seinen Freund John, ihm zu helfen, indem er ihm eine Dosis LSD verabreicht. John soll ihn als Führer auf diesem Trip begleiten und ihn, falls nötig, beruhigen. Sie ziehen sich in ein Haus mit Blick auf Los Angeles zurück, wo Paul das LSD zu sich nimmt. Anfangs geschieht nur wenig; die Stimmung ist friedlich, die Farben und die Sonne sind intensiv. Doch bald schlägt die Stimmung bei Paul um. So glaubt er zu sterben und seiner eigenen Beerdigung beizuwohnen. Auch John merkt, dass Pauls Trip nicht mehr komplikationslos verläuft, und versucht ihm zu helfen. Paul erlebt sexuelle Fantasien, wird in mittelalterliche Riten verwickelt und verschwindet, als John ihn kurze Zeit allein lässt, im Gewirr der Großstadt ...

Drehbuchautor Jack Nicholson hatte bereits 1962/63 mit Drogen- und besonders mit LSD-Experimenten begonnen, wobei vor allem der Gedanke im Vordergrund stand, diese neuen Erfahrungen mit dem eigenen Ich in bestimmte Rollen einfließen zu lassen. Schließlich verarbeitete Nicholson diese Erfahrungen in einem Drehbuch, das der Produzent und Regisseur Roger Corman bereitwillig akzeptierte. Für die Hauptrollen engagierte er die Peter Fonda ("Die wilden Engel") und Dennis Hopper, die zwei Jahre später mit dem "Easy Rider" zu Weltstars werden sollten.

Foto: WDR/Degeto