"Glauben sie mir, Lang, die ersten 24 Stunden der Invasion sind die entscheidenden; von ihnen hängt das Schicksal Deutschlands ab ... Für die Alliierten und für Deutschland wird es der längste Tag sein." Als Generalfeldmarschall Erwin Rommel am 24. April 1944 diese Gedanken seinem Ordonanzoffizier Hauptmann Lang gegenüber äußerte, erwartet man stündlich die Invasion. Schon einmal war am 19. April 1942 bei Dieppe eine alliierte Landung vergeblich versucht worden. Zwei Jahre lang wurde nun die von der UdSSR immer wieder geforderte Invasion intensiv vorbereitet. Dennoch ließ man sich auf allen Seiten von der deutschen Propaganda blenden, die in maßloser Übertreibung den zwar starken, aber lückenhaften "Atlantikwall" als uneinnehmbar bezeichnete...

In episodischer Form berichtet dieses aufwändige Kriegsspektakel mit großem Staraufgebot von den Vorbereitungen und der Durchführung der Landung der alliierten Truppen in der Normandie im Juni 1944. Eine grandiose Ausstattung, die perfekte Fotografie, hervorragende Darsteller und der Wechsel der Perspektive - von den Deutschen zu den Alliierten, zur französischen Résistance und zurück - erzeugen ein absolut packendes Panorama des "D-Day". Der Film erhielt jeweils einen Oscar für die Spezialeffekte - man denke nur an den entgleisenden Zug - und für die brillante Kameraarbeit.

Foto: Fox