Gegen Ende des Jahres 1792 erreicht die Französische Revolution einen Wendepunkt. Unter erheblichem Druck von allen Seiten lässt eine neue Exekutive den König hinrichten und erklärt Frankreich zur Republik. Während die Linke um Robespierre an der Befestigung ihrer Macht arbeitet, scheint einigen die Umwälzung schon zu weit gegangen. Danton jedenfalls gerät auf dem Höhepunkt seiner Popularität ins Wanken. Wie war das noch mit der Brüderlichkeit?

Nach "Die Französische Revolution - Jahre der Hoffnung" bewegen sich der dritte und vierte Teil des großartig ausgestatteten und dynamisch inszenierten historischen vierteiligen Epos zwischen Triumph und Tragik, Utopie und Schrecken. Regie führten wie in den ersten beiden Teilen Robert Enrico und Richard Heffron, die hier das gewalttätigste Stadium der Revolution zeigen. Besonders gut: Jane Seymour als Marie-Antoinette sowie Jean-François Balmer in der Rolle des ebenso unglücklichen wie phlegmatischen Louis XVI.