Michael und Claire Bartel ahnen nicht, was auf sie zukommt, als sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes eine junge Frau als Kindermädchen ins Haus nehmen. Die blonde Peyton gewinnt rasch das Vertrauen und die Zuneigung der kleinen Familie und nutzt das zielstrebig aus, um einen mörderischen Racheplan gegen die ahnungslose Hausfrau in die Tat umzusetzen ...

Regisseur Curtis Hanson ("Todfreunde - Bad Influence", "L.A. Confidential") drehte mit "Die Hand an der Wiege" einen hochkarätigen Psychothriller, dessen Spannung sich bis zum explosiven Schluss ständig steigert. Hanson gelang dies auch ohne grelle Effekte, vielmehr lebt die Spannung vom Informationsvorsprung des Zuschauers, der im Gegensatz zu den handelnden Personen weiß, wer da als Racheengel sein tödliches Treiben beginnt. Dabei spielt Rebecca de Mornay das mordlustige Kindermädchen mit solch aufreizender Liebenswürdigkeit, dass dem gebannten Zuschauer manchmal fast der Atem stockt. Einziges Manko: die reichlich hanebüchene Story. Trotzdem nichts für schwache Gemüter!

Foto: VOX/Buena Vista