Earl Carleton und seine Frau Gwen haben sich scheiden lassen, das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn Ted hat die Mutter erhalten. Der deprimierte Earl beginnt deshalb zu trinken. Doch bevor er sich selbst zu Grunde richtet, bewahrt ihn der fürsorgliche Einsatz von Nina, der Assistentin des Rechtsanwaltes, vor dem Schlimmsten. Als Teds Mutter die seelische Belastung, die der Prozess und die neuen Lebensumstände für ihren Sohn bedeuten, erkennt, schickt sie ihn zurück zu seinem Vater. Earl muss endlich erkennen, dass seine Ex-Frau ihren Sohn wirklich liebt.

Regisseur und Drehbuchautor Ranald MacDougall besetzte den eher auf Musicals und Komödien abonnierten Bing Crosby in einer seiner wenigen ersten Rollen, die er jedoch mit Bravour verkörpert. An der Seite von Crosby gibt hier der äußert talentierte schwedische Hollywood-Export Ingers Stevens (1934-1970) in der Rolle der Anwaltsgehilfin Nina, die dem erschütterten Vater wieder neuen Lebensmut verleiht, sein Kinodebüt. Stevens, die später in Filmen wie "Der gnadenlose Ritt", Die fünf Vogelfreien", "Nur noch 72 Stunden" und "Hängt ihn höher" Erfolge feierte, nahm sich 1970 mit einer Überdosis aus Schlafmitteln und Alkohol das Leben.

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