Afghanistan, 1988. Seit zehn Jahren führen die Sowjetstreitkräfte Krieg gegen die Mudschaheddin, die sich standhaft gegen die Errichtung eines sozialistischen Regimes wehren. Der russische Rückzug ist nur noch eine Frage der Zeit, doch noch immer werden idealistische junge Männer verheizt, die sich freiwillig zum Einsatz in der Fremde melden. Unter ihnen befinden sich der draufgängerische Lyutaev (Artur Smolyaninov) und der ambitionierte Maler Gioconda (Konstantin Kryukov). Der eisenharte Drill ihres Ausbilders Dygalo (Mikhail Porechenkov), eines gebrochenen Afghanistan-Veteranen, verwandelt die verträumten jungen Kerle in Kampfmaschinen. Sie haben bald nur noch eines im Sinn: fürs Vaterland zu töten. Doch kaum sind die frisch gebackenen Luftlandesoldaten an ihrem Einsatzort angelangt, da wird ihnen endgültig bewusst, dass der Krieg nicht das ist, was sie sich vorgestellt haben. Vor ihren Augen wird ein Flugzeug mit glücklichen Heimkehrern abgeschossen, von denen sie sich eben noch verabschiedet haben. Der Einsatz gegen die Mullahs erweist sich als zermürbender Kampf gegen Phantome. Es gibt keine Regeln, auf nichts ist Verlass, auch nicht auf Verbündete. Als die Männer eine Anhöhe erklimmen, um die Nachschublinien zu sichern, kommt es zum Großangriff. Nach unzähligen Attacken ist nur noch Lyutaev am Leben. Ein Kommandeur landet mit dem Hubschrauber und teilt dem vermeintlichen Helden mit, dass der Kampf vergeblich war. Der Krieg ist längst zu Ende. Die neunte Kompanie hat man beim Rückzug vergessen.