Die kuriosen Erlebnisse eines amerikanischen Touristen in der Metro, der junge François, der sich in eine Ausländerin verguckt, der einsame Pantomime, der durch die Stadt streift, der junge Mann, der einen weiblichen Vampir beobachtet, der blinde Thomas, der von seiner Freundin verlassen wird, die an Krebs erkrankte Ehefrau, deren Mann sie eigentlich verlassen wollte oder die füllige US-Touristin: alle tummeln sich in der Stadt der Liebe...

18 Episoden, die als Hommage an die Stadt der Liebe gedacht sind. Unter den Regisseuren finden sich eine Menge namhafter Filmemacher wie und die Coen-Brüder, Tom Tykwer, Wes Craven, Alfonso Cuaron, Gus Van Sant oder Walter Salles. Doch wie so oft bei Episodenfilmen gibt es starke und schwache Stories. Bei einigen überrascht der persönliche Blick auf die Seine-Metropole, andere langweilen schlicht. Meist geht es um das große Thema Liebe. Dabei orientierte sich die Filmemacher an den verschiedenen Arrondissements (zwei wurden ausgespart). Besonders einfallsreich ist der Pantomime-Beitrag von Sylvain Chomet, der schon mit seinem ungewöhnlichen Trickfilm "Das große Rennen von Belleville" überzeugen konnte. Völlig langweilig hingegen: der Beitrag von Gus Van Sant.

Foto: Senator