Die talentierte Autorin Elizabeth schreibt sich 1985 in der Eliteuniversität Harvard ein. Mit ihren früh vollendeten Aufsätzen erregt sie die Aufmerksamkeit des Musikmagazins "Rolling Stone", doch eine quälende Schreibblockade beendet ihren Höhenflug. Freunde, die ihr helfen wollen, werden von ihr brüskiert. Der quälende Streit mit ihrer neurotischen Mutter und exzessiver Drogenmissbrauch stürzen die junge Frau in eine tiefe Depression. Nach einer gescheiterten Gesprächstherapie verschreibt die Psychiaterin ihr eine Wunderpille namens "Prozac". Mühsam beginnt Elizabeth die Puzzlestücke ihrer Weltsicht in einem Buch zu ordnen.

Im Alter von nur 26 Jahren veröffentlichte die Harvard- und Yale-Absolventin und Journalistin Elizabeth Wurtzel 1994 ihren Bestseller "ww.amazon.de/Verdammte-sch%C3%B6ne-Welt-Psycho-Pille/dp/3423305274/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1266830773&sr=8-1 Verdammte schöne Welt. Mein Leben mit der Psycho-Pille", in dem sie ihren Kampf mit den Depressionen schilderte, die sie bereits seit ihrer College-Zeit heimsuchten. 2001 nahm sich der norwegische Regisseur Erik Skjoldbjærg ("Todesschlaf") der Geschichte an und verarbeitete sie zu einem hervorragend inszenierten Mix aus Achtzigerjahre-Zeitbild und Psychodrama, für den er in Christina Ricci die Idealbesetzung für die gepeinigte junge Frau fand. Ebenso überzeugend: Jessica Lange in der Rolle der Mutter. Achten Sie auf den 2013 verstorbenen Lou Reed in einer kleinen Nebenrolle!

Foto: ARD/Degeto