Bergmannstochter Marie wird schwanger vom Kindsvater verlassen und vom eigenen Vater aus dem Haus geworfen. Grubenarbeiter Thomas nimmt sie mit dem Baby bei sich auf und heiratet sie. Als ihr windiger Verführer George wieder auftaucht und Marie erneut umgarnt, kommt es zur Konfrontation zwischen den beiden Männern und zu einer gefährlichen Explosion im Bergwerksstollen ...

Der heute beinahe vergessene österreichische Stummfilm-Regisseur Karl Grune (1890-1962, "Die Straße") drehte diesen atmosphärisch dichten Mix aus Dreiecksgeschichte und Milieustudie. Angesiedelt im Bergbaumilieu der Zwanzigerjahre, besticht Grunes naturalistische wie expressionistische Arbeit mit der Detail getreuen Darstellung der zwangvollen Enge im Bergwerk und dem Leben als Bergmann an der Ruhr. 2009/2010 wurde die Musik neu eingespielt und produziert, wobei das WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Winfried Fechner erheblichen Anteil hatte. Für die Musik verantwortlich zeichnet Georg Gräwe, Komponist und Pianist des Modern Creative Jazz.

Foto: ZDF