Wie weit geht man, um jemanden zu retten? Dies ist eine der Fragen, die Bergretter bei ihren Einsätzen häufig beschäftigt. In der zweiten Staffel von „In höchster Not“ erleben die Zuschauer erneut spektakuläre Rettungsaktionen in den bayerischen Alpen und erhalten tiefe Einblicke in die Arbeit der Bergwacht.
Gleich zum Auftakt der Staffel geraten die Bergretter an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Ein Einsatz am Höllentalgletscher eskaliert zu einem komplexen Großeinsatz. Ein plötzlich aufziehendes Unwetter verschärft die Rettungs-
Situation dramatisch und macht den Einsatz zu einer gefährlichen Gratwanderung für die ehrenamtlichen Bergretter.
Die Dokuserie zeigt in acht Folgen Rettungseinsätze der Bergwachten in Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall. Die Dreharbeiten fanden teilweise mit Bodycams, 360-Grad-Kameras und unter extremen Wetterbedingungen statt.
„In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ ab Mittwoch, 6. Mai, ARD-Mediathek
1. Sei gerüstet für den Notfall
Habe immer eine Notfalldecke und/oder einen Biwak, Extrakleidungsstücke dabei, die dich zur Not warm halten. In den Bergen wird es – auch im Sommer – schnell kalt.
2. Checke die Wetterlage
Checke vor Ort immer den Wetterbericht (auch den Text), vorhandene Webcams etc., um wetterbedingte Überraschungen zu vermeiden.
3. Kenne deine Ausrüstung
Mache dich mit deiner Ausrüstung vertraut und lass dir genau erklären, wie sie funktioniert. Im besten Fall hast du sie schon ausprobiert und weißt genau, wie man damit umgeht.
4. Kleide dich angemessen
Kleide dich mit den für dich und für die Bedingungen entsprechenden Kleidungsstücken – richtiges Schuhwerk, bei Klettertouren Helm, Gurt…
5. Gehe immer vom Schlechten aus
Sei gerüstet, falls etwas schiefgeht. Spiele nicht den Helden, sondern rufe lieber einmal zu viel als einmal zu wenig und/oder zu spät die Bergrettung.