Tierschutz-Erfolg

Hunde retten in "Die Hunde-Mafia"

07.04.2026, 02.00 Uhr
Die ProSieben-Doku "Die Hunde-Mafia" deckt mit Video-Beweisen Missstände in rumänischen Tötungsstationen auf. Dank der Recherchen von Nathan Goldblat wurde eine Einrichtung geschlossen und über 200 Hunde gerettet. Die Doku bietet tiefe Einblicke in das umstrittene System.
Ein Hund schaut etwas traurig.
In Rumänien werden massenweise Hunde getötet. Fotoquelle: ProSieben/Joyn

Dass TV-Recherchen Wirkung zeigen können, beweist die ProSieben- und Joyn-Doku „Die Hunde-Mafia“, die am Mittwoch, 15. April, im TV gezeigt wird. Das Team um Tierschutz-Creator Nathan Goldblat hat Video-Beweise in einer sogenannten Tötungsstation in Rumänien gesammelt und diese den zuständigen Behörden übergeben. Die Folge: Mitte Februar wurde die Einrichtung durch die Nationale Veterinärbehörde geschlossen, mehr als 200 Tiere wurden verlegt und Anzeige gegen den Betreiber erstattet. „Das alles ist eine Kettenreaktion nach der Schließung der privatisierten Tötungsstation im Februar, die geschlossen wurde aufgrund unserer Recherchen und unserer Anzeige, die wir mit der Tierärztin Emma Stratulat im Rahmen der Doku eingereicht haben“, sagt Goldblat. Um das Problem der Straßenhunde einzudämmen, lässt Rumänien massenhaft Tiere einfangen, einsperren und alle töten, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden. Tierschützer kritisieren das System, in das die ProSieben- und Joyn-Doku genauere Einblicke gibt.

„Die Hunde-Mafia“  
Mittwoch, 15. April, 20.15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn