"Es tut ganz, ganz doll weh"

Fernanda Brandao sorgt sich um den Regenwald

von teleschau

Seit Wochen wüten in Südamerika schwere Waldbrände. Viele Prominente, darunter auch Sängerin Fernanda Brandao, machen auf die furchtbaren Entwicklungen in Südamerika aufmerksam.

Pro Minute verbrennen im brasilianischen Regenwald Flächen mit einer Größe von bis zu drei Fußballfeldern. Darüber sind auch viele Prominente schockiert. Auch die gebürtige Brasilianerin und Sängerin Fernando Brandao zeigte sich in einem Beitrag des "SAT.1-Frühstücksfernsehens" schockiert über die Entwicklung in ihrem Heimatland.

"Wirklich schrecklich, zuzusehen, was da gerade passiert. Nicht nur die Indigenen, die Tiere und die Pflanzen verlieren ihr Habitat, sondern es ist ein Problem, was uns alle betrifft, es ist ein globales Problem", betonte die 36-Jährige, die sich bekanntlich sehr für ihre Heimat engagiert. "Was wir alle als Menschheit zum ersten Mal wirklich verstehen: Es geht nicht um mein Land, dein Land, sondern darum, dass wir etwas schützen, das für die ganze Erde wichtig ist, nämlich die Lunge der Welt." Sie habe auch Angst um ihre Familie und Freunde in Brasilien, sagte Brandoa in dem Beitrag. "Es ist schrecklich, ist furchtbar, es tut ganz, ganz doll weh, tief im Herzen, aber vor allem auch im Bewusstsein. Wo wollen wir Menschen hin?"

Dass die Menschen Schuld an den Waldbränden seien, erklärte im selben SAT.1-Einspieler Gesche Jürgens von Greenpeace genauer: "Von Natur aus würde ein Regenwald ja nicht brennen. Es ist häufig so, dass Flächen abgeholzt werden, übrig gebliebene Bäume in Brand gesteckt werden und diese Feuer dann eben auch auf bereits geschwächte Wälder übergreifen und so das Ganze dann häufig außer Kontrolle gerät." Deutschland sei vor allem mit der massiven Tierzucht und dem Rindfleischhandel direkt an der Waldrodung beteiligt.

Prominente wie Fußballer Cristiano Ronaldo, Model Cara Delevingne oder Schauspieler Leonardo di Caprio posten auf ihren Social-Media-Accounts Bilder, um auf die Brände aufmerksam zu machen. Letzterer gibt sogar Tipps, wie man selbst helfen kann – zum Beispiel durch Spenden. Durch eine eigene Organisation hat er bereits fünf Millionen Euro gesammelt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst
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