Sänger der "Toten Hosen"

Campino sieht keine Alternative zu Angela Merkel

Wie soll es weitergehen mit Deutschland nach dem Jamaika-Aus? Tote-Hosen-Sänger Campino hat sich Gedanken gemacht.

"CDU und Jugend, ist das nicht ein Widerspruch in sich?", fragte Tote-Hosen-Sänger Campino einst Angela Merkel. Das war 1994, in einem frechen Interview für den "Spiegel". Merkel war damals Jugendministerin. Jetzt ist Merkel Bundeskanzlerin, seit zwölf Jahren schon, und Campino offenbar ein Fan der Politikerin.

"Bitte halten Sie das durch!", forderte er die Kanzlerin in einem Interview mit dem Radiosender ffn angesichts der gescheiterten Jamaika-Sondierungen auf. Eine Alternative zu Merkel sehe er nicht: "Dass sie nicht alles zum Leuchten bringt, nur, weil sie in den Raum kommt, das ist mir auch klar. Aber gerade international, wo die ganze Welt gerade händeringend nach Halt sucht und nach einer Beständigkeit, diese Person auszutauschen, das wäre für mich das Zeichen, dass die Bundesrepublik Deutschland sich selber zerlegen möchte."

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Sein Lob für die Bundeskanzlerin verband Campino mit deutlicher Kritik an FDP-Chef Christian Lindner, der die Sondierungsgespräche am späten Sonntagabend überraschend platzen ließ. "Ich glaube, niemand von uns kann wirklich ein Interesse an Neuwahlen haben. Für den Fall, dass es geschehen sollte, und die AfD legt in diesen Wahlen zu, dann finde ich, kann sich der Herr Lindner aber jedes AfD-Prozent auf seine Schultern schreiben", so der 55-Jährige.


Quelle: teleschau – der Mediendienst
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