2017 war ein turbulentes Jahr – mit teils wenig geschmackssicheren Akteuren, denen man sich in der Rückschau nur mit satirischem Scharfblick widmen kann.

Nicht nur der niederbayerisch-türkische Kabarettist Django Asül weiß, dass man dem nun schon fast in Gänze zurückliegenden Jahr 2017 nur mit dem Mittel der scharfen, streckenweise auch galligen Satire gerecht werden kann. Zu viele Pleiten und Pannen prägten etwa das politische Geschehen in einem Land, über das Asül bereits die "Merkeldämmerung" heraufziehen sieht. Aber auch im Spiel der Welt-Mächtigen sieht es düster aus, angesichts der Pöbeleien von Trump und Putin bleibt oft nur Galgenhumor.

In der BR-Show "Django Asül: Rückspiegel 2017" läuft ein Jahr noch einmal holprig Revue, in dem mehr oder weniger ernsthaft darüber nachgedacht wurde, aus dem seit Langem im Entstehen begriffenen Berliner Großflughafen doch lieber ein Naturschutzgebiet zu machen. Pointensicher und schonungslos legt der große Spötter Django Asül seinen Finger in die Wunden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst