Jungschauspielerin Emilia Schüle wagte für eine Rolle im neuen Film ihrer Kollegin Karoline Herfurth eine drastische Typ-Veränderung. Nun veröffentlichte sie erste Bilder und berichtete von Tränen bei ihrer Mutter.

Ihre Haare trägt Schauspielerin Emilia Schüle ("Ku'damm 59") neuerdings raspelkurz, fast an der Grenze zur Glatze. Erstmals präsentierte die 26-Jährige mit russischen Wurzeln ihren neuen Look nun bei einem Event in London. Dazu gab sie dem Magazin "Vogue" ein Interview, in dem sie die Hintergründe des radikalen Schritts erläuterte. Demnach habe sich die Berlinerin auf ihren Wallemähnen-Verlust ein halbes Jahr lang vorbereiten können. Nötig wurde er für eine Rolle in Karoline Herfurths viertem Film "Wunderschön", für den bis vor kurzem neben Schüle auch Nora Tschirner, Martina Gedeck und Joachim Król vor der Kamera standen.

Auch den kritischen Rasier-Moment beschrieb Schüle im Interview. Demnach habe sie sich die Haare selbst vor der Kamera mit entfernt, die Szene war Teil des Drehbuchs. Privat, so Schüle, hätte sie den Schritt wohl nicht gewagt, aber für eine Rolle sei es in Ordnung gewesen. Mittlerweile habe sie den neuen Look sogar richtig lieb gewonnen: "Ich fühle mich mit der Frisur cool und mutig, aber auch ein bisschen schutzloser. Es fehlt dieser Vorhang, diese Art Helm."

Nicht so gut, so Schüle eine Woche nach dem Dreh der haarigen Szene, habe jedoch ihre am Set anwesende Mutter die etwa 30 Zentimeter Haarverlust verkraftet. Sie habe die ganze Zeit durchgeweint, so die toughe Tochter, die in der Reaktion ihrer Mama deren Verlust ihres "kleinen Mädchens" vermutet. Bleibt zu hoffen, dass Mutter Schüle sich mittlerweile an den neuen Look gewöhnt hat. Oder, dass sie zumindest Vorfreude über die nun nachwachsende Ressource empfindet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst