Die Formel 1 ist zum achten Mal im texanischen Austin zu Gast. Für RTL bedeutet das Rennen zu besten Sendezeit am Sonntagabend vor allem eins: harte Konkurrenz.

Formel 1 am Sonntagabend bleibt für RTL ein stetes Überraschungspaket. Wenn die Königsklasse des Motorsports wie jetzt wieder beim Übersee-Rennen in Austin, Texas, auf dem Circuit of The Americas zur besten Sendezeit Gas gibt, rast sie auch gegen eine erhebliche Konkurrenz wie dem "Tatort". Die beliebten Krimis sind zur gleichen Zeit im Ersten zu sehen. Zahlen von 2018 bestätigen das Problem: 4,29 Millionen Zuschauer waren im vergangenen Jahr beim ersten Sieg von Kimi Räikkönen seit 2013 im Durchschnitt bei RTL dabei – nur etwa halb so viele wie damals beim parallel laufenden "Tatort" (8,48 Millionen).

Nun mag ein Marktanteil von 12,2 Prozent noch immer gut klingen. Zu bezweifeln aber ist, dass dieser Wert von 2018 erneut zu erreichen ist. Das liegt vor allem an Lewis Hamilton. Der Brite im Mercedes fährt so dominant durch die Saison, dass sportlich nur drei Rennen vor dem Finale in Abu Dhabi die Luft raus ist. Und Ehrenrunden verfolgen wohl nur noch die eingefleischtesten Fans. Zudem gilt ein Sieg Hamiltons auf der 5,516 Kilometer langen Strecken mit 20 Kurven fast schon gebucht. Seit 2012 fährt die Formel 1 den Grand Prix der USA in Austin. Hamilton gewann fünf der insgesamt sieben Rennen.

RTL zeigt Formel-1-Runden zur besten Sendezeit am Sonntagabend. Zum üblichen "Countdown" ab 19.05 Uhr laden Moderator Florian König und Nico Rosberg als Experte. Das Rennen selbst wird kommentiert von dem bewährten Duo Heiko Waßer und Christian Danner.


Quelle: teleschau – der Mediendienst