Die britische Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin wurde vor allem als Geliebte von Serge Gainsbourg und dem Song "Je t'aime... moi non plus" bekannt. Eine ARTE-Doku erinnert daran, wie sie Frankreich den Kopf verdrehte.

Gerade in Zeiten der Brexit-Verbitterung sollte man doch mal daran erinnert werden, dass es immer schon viele europäische Romanzen – über die Landesgrenzen hinaus – gab. Jane Birkin war lange die Lieblingsbritin fast aller Franzosen. Und der von ihr lasziv gehauchte Song "Je t'aime... moi non plus" im Duett mit dem Sänger Serge Gainsbourg machte sie weltweit zum Star – und äußerst begehrenswert. Mit der Dokumentation "Jane Birkin – Muse, Sexsymbol, Ikone" erinnert ARTE an die mittlerweile 72-jährige Künstlerin, die noch immer mit ihrem sanften Rehaugen-Blick verzaubern kann.

Vor allem ihre zugängliche, offene Art – stets begleitet von einem schlichten Weidenkorb – machte sie zu einer Persönlichkeit, die viel Verehrung auf sich zog. Dabei gelang Jane Birkin das Kunststück, sich selbst immer treu zu bleiben und sich auch von Gainsbourg zu emanzipieren – als selbstbewusste Sängerin und Schauspielerin. Ihre Tochter Charlotte Gainsbourg, bekannt geworden mit "Die kleine Diebin", trägt viel von dem Charme ihrer Mutter in sich.


Quelle: teleschau – der Mediendienst