Deal oder kein Deal? Das war in der achten Staffel wieder die Frage in der "Höhle der Löwen": Welche Gründer konnten mit ihren Ideen und Produkten die "Löwen" überzeugen? Hier gibt's den Überblick.

Für langjährige "DHDL"-Zuschauer hieß es erst einmal, sich umzugewöhnen. Nicht nur, dass mit Frank Thelen ein "Löwe" der ersten Stunde in der achten Staffel nicht mehr dabei war. Auch der Sendeplatz hat sich geändert. Statt dienstags um 20.15 Uhr kam "Die Höhle der Löwen" nun schon montags und machte da Günther Jauch und "Wer wird Millionär" interne Sendergruppen-Konkurrenz. 

Der Platz von Thelen im Team der Investoren blieb nicht leer, Nico Rosberg war an seiner Stelle erstmals dabei. Ja richtig, der Nico Rosberg, der 2016 Formel-1-Weltmeister wurde. Rosberg beendete danach seine Karriere als Rennfahrer und widmet sich nun der Unterstützung von Start-ups. Seinen Fokus legt er dabei auf das Thema Energiewende. Weiter mit an Bord waren Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Georg Kofler, Nils Glagau und Carsten Maschmayer.

Alle Produkte und Deals 

Welche Gründer wagten sich diesmal in die "Höhle der Löwen"? Welche Produkte haben sie entwickelt? Und wer bekommt einen Deal? Hier finden Sie Folge für Folge den Überblick.

Folge 8 (19. Oktober)

Yucona: Richard Birich und seine Cousine Inga Plochow haben die erste wiederverwendbare Wasserfilterkartusche entwickelt. "Eslanden jährlich über zwölf Millionen Kartuschen im Restmüll. Dabei ist die Filterkartusche einwandfrei, es ist lediglich das Filtermedium erschöpft", erklärt der Gründer. Bei Yucona müssen nur die Filtertaschen aus Vlies gewechselt werden und dadurch kann bis zu 96 Prozent des Kartuschenmülls eingespart werden. 

  • Das Angebot: 250.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile bieten die Gründer an.
  • Der Deal: Ralf Dümmel investiert und bekommt 35 Prozent.

AHO.BIO: Jannis Birth und Alexander Wies wollen lokales Superfood aus lokalen Zutaten anbieten. Die Grundlage für ihre Cracker ist immer eine alte Getreidesorte sowie Leinsamen und Sonnenblumenkerne aus Deutschland und je nach Geschmacksrichtung mit Gewürzen verfeinert. 

  • Das Angebot: 75.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Das Produkt fällt bei den Löwen geschmacklich durch. Kein Deal.

NUI Cosmetics: Swantje van Uehm präsentiert ihre natürlichen und veganen Kosmetikprodukte. Zunächst entwickelte sie ihren eigenen Lippenstift ohne synthetische Inhaltsstoffe und ohne Karmin. Mittlerweile umfasst ihr Sortiment 13 Kategorien, darunter Produkte für die Augen oder den perfekten Teint. 

  • Das Angebot: Sie möchte 250.000 Euro und wäre bereit, dafür 20 Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben.
  • Der Deal: Das ist etwas für Judith Williams, sie schnappt sich sogar 40 Prozent.

Twentyless: Eike Meyer präsentiert den Löwen seine umweltfreundlichen Reinigungskonzentrate in Glasflaschen. Das Reinigungskonzentrat aus natürlichen Stoffen wie Milchsäure, Zitronensäure oder Zuckertensiden wird mit Wasser gemischt und in die mitgelieferte Sprühflasche umgefüllt, sodass man mit dem Inhalt einer Glasflasche 20 Plastikflaschen mit Reinigungsmitteln ersetzen kann. 

  • Das Angebot: 70.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Ralf Dümmel lässt es dümmeln, er bekommt 25 Prozent.

HYCONNECT: Lars Molter hat mit FAUSST ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt. Mit seinem Verfahren soll der Industrie ermöglicht werden, mehr Leichtbau einzusetzen.  "Je schwerer ein Transportmittel ist, desto mehr Energie wird auch benötigt. Das bedeutet: Mehr Treibstoff, mehr Emission und damit sehr viel schädlicher für die Umwelt", sagt der Gründer.

  • Das Angebot: Er möchte 500.000 Euro für 12,5 Prozent der Firmenanteile haben.
  • Der Deal: Nach zähen Verhandlungen bekommen Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg und bekommen 17,5 Prozent.

Folge 7 (12. Oktober)

Presize: Tomislav Tomov und Leon Szeli haben eine Smartphone Body-Scanning-Software entwickelt, die den menschlichen Körper mit der Handy-Kamera innerhalb einer Minute vermisst und dann in eine Kleidergrößen-Empfehlung für den jeweiligen Online-Shop umwandelt.

  • Das Angebot: Die jungen Gründer wünschen sich 650.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Carsten Maschmeyer investiert die gewünschte Summe, er bekommt dafür 15,5 Prozent der Anteile.

LOOMAID: Jan-Peter und Andres Psczolla, zwei Brüder aus Ingelheim am Rhein, haben eine Klobürste aus Silikon entwickelt. Bei jedem Spülvorgang reinigt sie sich selbst, der Reinigungskopf bleibt angeblich langfristig sauber und hygienisch.

  • Das Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel sind interessiert, am Ende bekommt wie so oft Dümmel den Zuschlag.

STRAFFR: Stefan Weiß, Torben Hellmuth und Hanno Storz haben dem altbewährten Fitnessband ein Update verpasst. Ihr STRAFFR besteht aus einem intelligenten und elastischen Sportband, welches sich mit einer App verbindet, um professionelles, angeleitetes und sicheres Training zu ermöglichen.

  • Das Angebot: Für 300.000 Euro sind die Gründer bereit, 20 Prozent der Firmenanteile abzugeben.
  • Der Deal: Beim Thema Fitness geben sich die Löwen häufig zurückhaltend. So auch diesmal.

Knödelkult: Janine Trappe und Felix Pfeffer verarbeiten Brot, das in der Bäckerei nicht verkauft wird, zu Semmelknödeln aus dem Glas. Von den Partner-Bäckereien bekommen die Gründer das Brot getrocknet, zerkleinert und sortenrein angeliefert. Im nächsten Schritt werden je nach Sorte unterschiedliche Zutaten sowie Wasser hinzugefügt und die aufgequollene Knödelmasse wird abschließend im Glas eingekocht. 

  • Das Angebot: Die beiden möchten 250.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile haben.
  • Der Deal: Ralf Dümmel investiert für 15 Prozent, wobei sich der Anteil auf 25 Prozent erhöht, wenn er das Produkt in mindestens 150 Filialen bekommt.

SOROSE: Lucy Leiter ist ein Fan von asiatischer Kosmetik und hat nach einem Online-Shop nun auch ein Produkt entwickelt –einen Gesichtstoner auf Basis von naturreinem Rosenwasser, asiatischen Pflanzenextrakten und natürlichen Wirkstoffen. 

  • Das Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent.
  • Der Deal: Judith Williams will nicht beim einzelnen Produkt SOROSE investieren, sondern gleich in das ganze Unternehmen samt Online-Shop. Sie sichert sich 33,3 Prozent. Doch im Nachgang platzt der Deal.

Folge 6 (5. Oktober)

mybimaxx: Bastian und Lukas Erdmann (sie sind Brüder) präsentieren den Löwen ihre mybimaxx Bandage. Durch die Bandage wird die Durchblutung wa¨hrend des Trainings gezielt vermindert und hat eine verringerte Sauerstoffzufuhr zur Folge. Die Muskulatur ist schneller erscho¨pft und daher sendet das Gehirn den Auftrag zum Muskelaufbau. 

  • Das Angebot: 80.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Keiner der Löwen beißt an.

MediDusch: Erkältungsbäder bieten im Winter wohltuende Erholung, doch was, wenn man keine Badewanne hat? Pharmareferentin Jacqueline Torres Martinez (38) hat das Problem erkannt und einen Duschschaum entwickelt, der die wohltuenden ätherischen Öle in die tägliche Körperpflege integriert.

  • Das Angebot: 75.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile möchte die Gründerin haben.
  • Der Deal: Alle Investoren wollen einsteigen, letztendlich bekommen Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer 30 Prozent für 100.000 Euro.

Schmuki: Marc Duttle und David Seidewitz haben eine Lösung für Eltern, deren Kinder gerne draußen spielen. Anstatt das ganze Auto mit Überzügen auszustatten oder die Kinder umzuziehen, kann man die kleinen Schmutzfinken einfach in einen Schmuki packen. Der Schmutzsack ist für alle Kindersitze sowie Buggys geeignet, aus strapazierfähigem, wasserdichtem Material, waschbar und damit immer wiederverwendbar.

  • Das Angebot: Die Gründer möchten 100.000 Euro für 20 Prozent haben.
  • Der Deal: Nils Glagau ist auch interessiert, doch Ralf Dümmel schnappt sich den Deal. Er investiert 100.000 Euro für 40 Prozent.

Ella's Basenbande: Ella della Rovere hat ein Fertiggericht entwickelt, das zu 100 Prozent auf dem Prinzip der Säure-Base-basierten Ernährung aufbaut. Das bedeutet clean, basisch, vegan, reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen.

  • Das Angebot: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Nils Glagau investiert zu den gewünschten Konditionen.

Pocket Sky: Mark Wallerberger und Michael Geyer stellen den Löwen "das kleinste und leichteste Lichttherapie-Wearable der Welt" vor. Pocket Sky wird wie eine Brille getragen und soll eine leistungssteigernde Wirkung haben. Hervorgerufen wird der Effekt durch ein spezielles blaues Licht, damit soll das Schlafhormon Melatonin unterdrückt werden.

  • Das Angebot: Die Gründer bieten 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Das Start-up geht leer aus.

Folge 5 (28. September)

MOVE IT MAMA: Birte Glang, die wegen ihrer Rollen bei "Unter uns", "Alarm für Cobra 11" und "Alles was zählt" dem ein oder anderen Zuschauer bekannt vorkommen dürfte, hat gemeinsam mit Hebammen, Ärzten und Fitnesstrainern ein Fitnessprogamm für Schwangere entwickelt. Alle Workouts hat die Gründerin während ihrer eigenen Schwangerschaft und Zeit nach der Geburt in Los Angeles/Kalifornien gedreht.

  • Das Angebot: 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Kein "Löwe" investiert.

VYTAL: Sven Witthöft und Tim Breker wollen den Verpackungsmüll im Gastronomiebereich reduzieren. Dafür haben sie ein digitales Mehrwegsystem mit eigenen Leihschalen für Take-Away- und Lieferessen entwickelt. 

  • Das Angebot: Die Gründer möchten 450.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Trotz hoher Firmenbewertung machen Nico Rosberg und Georg Kofler ein Angebot, wollen aber 25 Prozent. Als dir Gründer nicht höher als 12,5 Prozent gehen, steigt Rosberg aus. Doch Kofler macht den Deal.

Yammbits: Julian Berhang und seine Frau Elena Sarri-Berhang haben einen gesunden Snack entwickelt:  kleine Kugeln aus getrockneten Biofrüchten mit einer leckeren Hülle. Aktuell gibt es Yammbits in drei Sorten.

  • Das Angebot: 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Ein Fall für Ralf Dümmel. Er schnappt sich den Deal und 20 Prozent der Firmenanteile. Auch Dagmar Wöhrl hatte ein Angebot gemacht.

Knetbeton: Miled Ben Dhiaf stellt eine Modelliermasse vor, die zwar wie Beton aussieht, sich aber wie Knete ein- und ausrollen lässt, kaum schmiert, keine Risse bei der Bearbeitung und Biegung hinterlässt und ohne Brennofen aushärtet. Die entstandenen Skulpturen und Kunstwerke sind witterungsfest und können im Garten aufgestellt werden. 

  • Das Angebot: 150.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Das ist keine Geschäft für die "Löwen". 

Solmove: Donald Müller-Judex will mit seiner Erfindung graue Straßen grüner machen. Solmove ist ein smarter Straßenbelag: ein flexibles Glasmodul mit Solarzellen, die Strom erzeugen, der sodann eingespeist werden kann. So können ganze Straßen, Parkplätze oder Gehwege zu Solaranlagen werden. 

  • Das Angebot: 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Nico Rosberg, Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer investieren gemeinsam und bekommen 25 Prozent der Firmenanteile. Im Nachhinein platzt der Deal. Das Produkt sei noch nicht wettbewerbsfähig, so Maschmeyer.

Folge 4 (21. September)

Forest Gum: Mit dem Hollywood-Film hat das Produkt wenig zu tun, es geht um Kaugummi. Die biologisch abbaubaren Kaugummis aus rein pflanzlichen Zutaten, die Thomas Krämer entwickelt hat, sind komplett plastikfrei, zuckerfrei, frei von künstlichen Aromen und zudem nachhaltig in Zentralamerika produziert.

  • Das Angebot: Der Gründer braucht 300.00 Euro. Dafür ist er bereit, 10 Prozent der Firmenanteile abzugeben.
  • Der Deal: Die "Löwen" zeigen großes Interesse, gleich vier machen ein Angebot. Doch sie alle wollen deutlich mehr als zehn Prozent. Der Gründer bleibt bei seinem ersten Angebotu und lehnt ab.

FH2OCUS: Süße Energiedrinks als Kaffeealternative – das war lange Zeit die ungesunde Taktik von Sonja Wüpping. Gemeinsam mit ihrem Freund Jan Oostendorp entwickelte sie deshalb ein koffeinhaltiges Sprudelwasser. "Es enthält keinen Zucker, keine künstlichen Geschmacksstoffe und auch keine Kalorien", so die Gründer.

  • Das Angebot: 90.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Nils Glagau und Dagmar Wöhrl sowie Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel tun sich zusammen und pitchen zu den geforderten Konditionen. Das Duo Maschmeyer/Dümmel bekommt den Zuschlag. Das Produkt heißt mittlerweile Flowkiss.

Breakletics: Peter Sowinksi und Samim Quraischi sind leidenschaftliche Breakdancer und haben daraus ein Fitness-Programm entwickelt. Die Trainings-Sessions lassen sich als digitales Workout per App oder Browser nach Länge und dem individuellem Fitness-Level abrufen.

  • Das Angebot: 350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Fitness-Anbieter haben es traditonell schwer in der "Höhle der Löwen". Kein Deal.

Klang2: Sebastian Oberlin und Adrian Rennertz stellen den "Löwen" ein Gedächtnisspiel für die Ohren vor. Das Spiel funktioniert wie ein Memory, nur mit Tönen anstatt Bildern.

  • Das Angebot: Die Gründer bieten zehn Prozent der Firmenanteile für 150.000 Euro.
  • Der Deal: Nils Glagau will 33,3 Prozent. Schließlich akzeptieren die Gründer.

Letsact: Ludwig Petersen und Paul Bäumler möchten dem Ehrenamt helfen. Ihre App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und bietet einen guten Überblick über die breiten Möglichkeiten des Ehrenamts. So kann man einfach und unkompliziert soziale Projekte finden und sich engagieren. 

  • Das Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Die zwei jungen Gründer bekommen für ihre Idee zwar Lob, aber mit Eherenamt Geld zu verdienen - das schreckt die "Löwen" ab. Kein Deal.

Folge 3 (14. September)

richtiggutbewerben.de: Die Brüder Bilal und Adil Zafar unterstützen ihre Kunden bei der perfekten Bewerbung. Auf ihrer Online-Plattform kann man anhand einiger individueller Angaben ein von Experten erfasstes Bewerbungsschreiben erstellen lassen. 

  • Das Angebot: 100.000 Euro möchten die Gründer haben, dafür bieten sie zehn Prozent Firmenanteile.
  • Der Deal: Carsten Maschmeyer macht als einziger ein Angebot. Er will 20 Prozent, am Ende einigt man sich auf 15.

PoBeau: Es gibt Hautpflegemasken für Gesicht, Hände, Füße - eigentlich für den ganzen Körper. Nur der Po kam laut Sandy Glückstein bislang zu kurz. In ihrem Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen.

  • Das Angebot: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: "Diese Firmenbewertung ist für den Arsch", sagt Ralf Dümmel. Auch die anderen "Löwen" schreckt die Bewertung ab, denn die Gründerin steht noch ganz am Anfang. Kein Deal.

GOMAGO: Dieses Problem kennen viele Autofahrer: durch Mader verursachte Schäden. Auch auf dem Dachboden kann ein Mader überaus lästig sein. Da Klaus Skottki keine optimale Lösung für die lästigen Plagegeister gefunden hat, nahm er die Sache selbst in die Hand und entwickelte eine Art Duftspender für Haus und Auto, der die Tiere durch ein künstliches Pheromon fernhält, ohne dem Tier zu schaden.

  • Das Angebot: Für 20 Prozent Firmenanteile möchte der Rentner/Gründer 80.000 Euro.
  • Georg Kofler und Ralf Dümmel bieten beide den gewünschten Deal, Dümmel bekommt den Zuschlag.

Gymbutler: Maximilian Sander und Tim Bormann haben einen flexiblen Silikonring entwickelt, den man um fast jede Flasche wickeln kann und der dank eines starken Magneten auf jedem Metall hält. Damit kann man u.a. seine Trinkflasche an einem Gerät im Fitnessstudio befestigen.

  • Das Angebot: Die Gründer möchten Kapital in Höhe von 100.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Firmenanteile.
  • Der Deal: Keiner der "Löwen" ist interessiert.

GreenMNKY: Ziya Orhan und Oliver Klingenbrunn haben eine Lösung für das Problem vieler Handyshop-Betreiber entwickelt. Das GreenMNKY "Screen Protection Cutting System" kann in zehn Sekunden und dank der in der App hinterlegten Datencloud für jedes beliebige Modell die passende Handy-Schutzfolie ausschneiden.

  • Das Angebot: 400.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Carsten Maschmeyer und Nils Glagau wollen gemeinsam 24 Prozent der Firmenanteile. Sie bekommen den Deal.

Folge 2 (7. September 2020)

vly: Nicolas Hartmann, Niklas Kattner und Moritz Braunwarth wollten eine Milchalternative entwickeln, die anders als andere mit dem Nährstoffgehalt von Kuhmilch mithalten kann. Basis für ihr Getränk ist die gelbe Spalterbse.

  • Das Angebot: 500.000 Euro für acht Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Die hohe Firmenbewertung schreckt die "Löwen" ab. Lediglich Georg Kofler bietet, will aber 35 Prozent. Das Gegenangebot der Gründer über zehn Prozent nimmt er natürlich nicht an. Kein Deal.

Schreibathlet: Verlernen unsere Kinder die Schreibschrift? Das zumindest befürchten Kai Döringer und Hasan Saygili. Ihre Erfindung: Ein Schreiblernheft, welches durch eingestanzte Buchstaben im Heft das schriftliche Erlernen des ABC vereinfacht.

  • Das Angebot: Die Gründer möchten für 20 Prozent der Firmenanteile 50.000 Euro.
  • Der Deal: An die ganz große Zukunft des gänzlich undigitalen Produkts glauben die Investoren nicht. Ralf Dümmel wittert trotzdem das schnelle Geld und sichert sich 25 Prozent zum gewünschten Preis.

not less but better: Die Smartphone-Sucht hat viele Menschen fest im Griff. Es gibt kaum Momente, in denen sie das Handy mal aus der Hand legen. Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz steuern dem mit einer interaktiven Verhaltenstherapie entgegen.

  • Das Angebot: 150.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Auch hier macht die hohe Firmenbewertung Sorgen. Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg geben gemeinsam ein Angebot ab, wollen aber 25 Prozent. Nach langem hin und her einigen sie und die Gründer schließlich auf 20 Prozent. Im Nachhinein platzt der Deal.

HitPartner: Wer Tennis spielen möchte, braucht einen Partner. Oder er spielt gegen eine Wand. Alexander Lenfers hat eine mobile Tenniswand entwicklet, die relativ wenig Platz braucht.

  • Das Angebot: Der Gründer möchte 200.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent Firmenanteile.
  • Der Deal: Die "Löwen" haben Zweifel, ob es für dieses Produkt wirklich einen großen Markt gibt. Kein Deal.

bruXane: Die Zahnschiene soll das nächtliche Zähneknirschen verhindern. Anders als bei anderen Zahnschienen werden nicht bloß die Zähne geschützt, sondern der Träger im Schlaf durch eine Art Vibrationsalarm unterbewusst am Knirschen gehindert,

  • Das Angebot: Die Gründer Bianca Berk und Dr. Jörg Köhler erhoffen sich 600.000 Euro für zehn Prozent Unternehmensanteile.
  • Der Deal: Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl steigen gemeinsam ein, sie bekommen aber satte 36 Prozent.

Folge 1 (31. August 2020)

GRPSTAR: Manuel Kössl und David Krusch möchten Fußballer mehr Halt geben und haben deshalb spezielle Stollen entwickelt. Die mehrteilige Ausführung der GRPS kann zu unterschiedlichen Höhen kombiniert und den Boden- und Wetterverhältnissen angepasst werden. Außerdem nutzen sich die Stollen angeblich deutlich langsamer ab.

  • Das Angebot: Die Gründer möchten 85.000 Euro haben und bieten dafür zehn Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Nils Glagau sticht Nico Rosberg aus und sichert sich 20 Prozent für 85.000 Euro.

Yumbau: Hongmei "Ivy" Zhang kommt aus China und stellt gemeinsam mit ihrem Studienfreund Kevin Brück Dim Sums für die Tiefkühltruhe her. Sie werden frisch gemacht und beinhalten nur natürliche Zutaten.

  • Das Angebot: Die Gründer möchten 300.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile.
  • Der Deal: Die "Löwen" haben Respekt vor dem hart umkämpften Geschäft "Tiefkühlregal". Kein Deal.

flapgrip: Influencer Philip Deml und sein Geschäftspartner Cem Dogan wollen den Alltag von Handy-Nutzern verbessern. Ihre Smartphone-Halterung ist flexibel einsetzbar und besonders schmal.

  • Das Angebot: 125.000 Euro wollen sie haben und bieten dafür 15 Prozent Firmenanteile.
  • Der Deal: Mehrere "Löwen" sind interessiert, aber das ist ein Fall für Ralf Dümmel. Er will und bekommt 25 Prozent.

ChargeX: Tobias Wagner und Michael Masnitza haben ein modulares Ladesystem für E-Autos entwickelt, das das zeitversetzte und energieffiziente Laden von mehreren Autos ermöglicht.

  • Das Angebot: Die Gründer möchten 1.000.000 Euro für 16,7 Prozent der Firmenanteile.
  • Der Deal: Noch kein Patent bedeutet keinen Deal.

gitti: Jennifer Baum-Minkus gab ihren festen Job auf, um die Nagellackwelt zu revolutionieren. Ihre Idee: Den Lack aus dem Nagellack entfernen. Ihre Nagelfarben basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, sind vegan und tierversuchsfrei. 

  • Das Angebot: 300.000 Euro für acht Prozent Firmenanteile.
  • Der Deal: Das gab's noch nie - alle "Löwen" pitchen zu den geforderten Konditionen. Den Zuschlag bekommt Judith Williams, Dagmar Wöhrl steigt mit 50.000 Euro für 1,3 Prozent ebenfalls ein. Doch der Deal platzte nach der Sendung.

Welcher Investor macht die meisten Deals?

Auch diesmal hat Ralf Dümmel die Nase vorn. "Regal-Dümmel" greift besonders gerne bei Produkten zu, die sich gut in Supermärkten oder Baumärkten machen. Und die Gründer nehmen seine Angebote besonders gerne an. Auf Platz zwei liegt Carsten Maschmeyer, die wenigsten Deals griff in dieser Staffel Georg Kofler ab.

Ralf Dümmel

  • Deals:12; davon geplatzt: 1

Carsten Maschmeyer

  • Deals: 9; davon geplatzt 2

Nils Glagau

  • Deals: 4, davon geplatzt: 0

Dagmar Wöhrl

  • Deals: 3; davon geplatzt: 2

Judith Williams

  • Deals: 3; davon geplatzt: 2

Nico Rosberg

  • Deals: 3; davon gepatzt: 2

Georg Kofler

  • Deals: 1; davon geplatzt: 0