Es ist wieder Fremdschämen angesagt: Die dritte Staffel von "jerks." steht seit Dienstag (18. Juni 2019) als Stream zur Verfügung – und zwar auf dem neuen Streaming-Portal Joyn.

Joyn? Was ist das denn? Viele Fans von "jerks." reagierten in den sozialen Netzwerken erst einmal irritiert nach der Ankündigung von Christian Ulmen, dass die neue Staffel dort zu sehen sein wird. Die Plattform ist am Dienstag parallel zum Start von "jerks." online gegangen, die Serie soll direkt zum Start einen Push geben. Zum Start werden zunächst die ersten beiden Folgen angeboten.

"Morgen geht's looous", verkündete Christian Ulmen am Montag auf Instagram, einen Tag vor dem Start. Auf die Nachfrage eines Users, ob die neue Staffel auch bei Maxdome zu sehen sein wird, antwortete Ulmen: "Doch, auch. Aber joyn ist goiler." 

 
 
 
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Morgen geht‘s looous! #jerks3

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Joyn ist der neue Streaming-Anbieter von ProSiebenSat.1 und Discovery und ersetzt 7TV. Joyn ist eine senderübergreifende Streaming-Plattform. Mit mehr als 50 Free-TV-Sendern im Live-Stream oder als Mediathek bündelt Joyn die Inhalte der Free-TV-Sender von ProSiebenSat.1 und Discovery sowie 15 weiterer Content-Partner auf einer Plattform und einer App. Nutzer können Inhalte kostenlos und ohne Registrierung auf iOs und Android-fähigen Geräten sowie im Web und über Smart TVs abspielen.

Die mittlerweile dritte Staffel der mit dem Deutschen Comedypreis 2017 ausgezeichneten Serie verrät, wie es mit den Hauptdarstellern Christian (Christian Ulmen) und Fahri (Fahri Yardim) nach ihrem großen Streit weitergeht. Außerdem wird Christian den Kampf gegen den Krebs angehen müssen, und Fahri plant, Politiker zu werden.

In Staffel drei bieten Christian Ulmen und Fahri Yardim den Zuschauern wieder jede Menge Chancen, sich fremdzuschämen. "Die Handlung steht vorher fest, die Nöte und Ziele der Figuren auch. Die Improvisation ist bloß unsere Technik, mit der wir Natürlichkeit herstellen wollen", erklärt Christian Ulmen, der auch Produzent der Seriet ist, im Interview mit DWDL. "Klar können Schauspieler auch geschriebene Dialoge so sprechen, dass sie wahrhaftig klingen, aber der improvisierte Dialog ist in seinem Klang und Timing nicht vororchestriert herstellbar – das ist ein ganz eigener Sound, der entsteht, wenn Schauspieler die Worte im Moment finden und nicht auswendig gelernt aufsagen. Auch wenn es nur Nuancen sind. Es klingt echter. Und das potenziert das Schamvolle in unseren Szenen; je echter, desto peinlicher."