Michael Mittermeier, Vorreiter der Stand-up-Comedy in Deutschland, kommt mit einer neuen Show ins Erste.

"Mittermeier!" kommt mit Ausrufezeichen daher, da ist der Name Programm ...

Genau, nach 33 Jahren auf der Bühne weiß jeder, was bei "Mittermeier" drin ist ...

Sie versprechen alle Zutaten, die dem Zuschauer richtig Laune machen ...

Wie ein guter Barkeeper zaubere ich aus den verschiedenen Zutaten einen tollen Cocktail. Das wird sicher keine Show mit Schwermut oder Zeigefinger, in der ich den Menschen die Welt erkläre ...

Wobei das Thema der ersten Sendung "Sicherheit" heißt. Sicher, dass es kein Polit-Kabarett wird?

Sehr sicher, denn dabei würde ich mich langweilen. "Sicherheit" klammert den Terror in den Nachrichten nicht aus. Aber für mich meint "Sicherheit" auch Fahrradhelm und Anschnallgurt, Versicherungen für alle und jeden, "Safer Sex" natürlich – und die Darmspiegelung. Diese ist dann der eigenen inneren Sicherheit zuzuordnen. Ring frei für die Absurditäten des Alltags!

Im Hintergrund Ihrer Show läuft ein überdimensionales Testbild. Kann Ihre Zielgruppe damit überhaupt was anfangen?

Die aus der jungen Generation finden das total cool. Und bei den Älteren löst das eine wohlige Erinnerung aus. Das Testbild war doch unser Nacht-Netflix, unsere Mystery-Serie – nur, dass nach Staffel 5 nicht mehr viel passiert ist.

Was ist Ihre DNA, Ihre ganz persönliche Handschrift?

Ich bin ein Leidenschaftsarbeiter. Kein Zyniker, kein Pessimist. Ich liebe es, in meine Nummern zu springen, oder, um mit Josef Hader zu sprechen: "Der Michel brennt auf der Bühne, er brennt für jede Pointe."

Gibt es Themen, bei denen Ihnen der Humor vergeht?

Es darf kein Tabu geben. Ein ehrlicher Lacher hat immer seine Berechtigung