Schauspieler Stephen Dürr liegt nach Dreharbeiten in der Arktis im Krankenhaus. Nach schweren Erfrierungen könnte er seine Zehen verlieren.

"Von der Arktis in die Klinik": So unterschrieb Schauspieler Stephen Dürr (45) eine Instagram-Story, mit der er seine Fans über seinen aktuellen gesundheitszustand informierte. Der ist ernst: Der ehemalige "Alles was zählt"-Star zog sich bei Dreharbeiten in Norwegen Erfrierungen an den Füßen zu und wird in einem Hamburger Krankenhaus behandelt. Im schlimmsten Fall könnten ihm Zehen amputiert werden müssen.

Seit Wochen dreht Dürr bei Longyearbyen auf der im Arktischen Ozean gelegenen norwegischen Insel Spitzbergen die TV-Serie "True Arctic Blizzard". Lange lief – bei "normalen Minusgraden" – auch alles glatt bei dem Dreh in der Eiswüste. Am vergangenen Mittwoch (5. Februar) gab es allerdings einen Kälteeinbruch. Das Thermometer sank auf 33 Grad, während Dürr zehn Stunden lang in Bundeswehrstiefeln und Socken arbeitete. Das hatte Folgen: "Abends im Hotel waren meine Zehen tiefgefroren. Ich habe sie nicht mehr gespürt", berichtete er nun der "Bild"-Zeitung.

Stephen Dürr wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo seine blau verfärbten Zehen mit warmen Kompressen behandelt wurden. Weil das keine große Wirkung zeigte, wurde Dürr in eine Hamburger Klinik verlegt. Dort stellte man fest: Das Gewebe der großen Zehen ist entzündet, teilweise abgestorben. "Vielleicht geht ja alles gut", zitiert "Bild" den Schauspieler, aber "es kann sein, dass die großen Zehen amputiert werden müssen."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH