Um eine Befreiung der Konzentrationslager durch die heranrückenden Alliierten zu verhindern, organisierte zu Ende des Krieges die SS vielfach Gefangenentransporte – sowohl außerhalb wie innerhalb des Deutschen Reiches.

Der Todeszug vom größten Außenlager des KZ Flossenbürg, Leimeritz, zum KZ Mauthausen auf österreichischem Gebiet verlief durch das Protektorat Böhmen und Mähren. Während dieses Zuges gelang es hilfsbereiten, mutigen Tschechen, viele Gefangene aus dem Todeszug zu befreien und vor dem sicheren Hungertod zu retten.

Von den Helfern wurde dieses Geschehen durch Fotos und Filmaufnahmen dokumentiert. Die beiden Filmer Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler, ("Verbrechen Liebe", Bayerischer Filmpreis 2015) erinnern nun an diese vergessene Geschichte in ihrer Dokumentation "Todeszug in die Freiheit" (BR) in der Reihe "Geschichte im Ersten".


Quelle: teleschau – der Mediendienst