Kommissar Andri Ólafsson soll in der zweiten Staffel der isländischen Krimi-Reihe "Trapped" im Norden der Insel die Hintergründe eines Brandanschlages aufdecken. Doch die rechtsextreme Gruppierung "Thors Hammer" erschwert ihm die Ermittlungen.

Sei es die AfD in Deutschland, die Lega in Italien oder die Rassemblement National in Frankreich – rechtsnationale Parteien sind in ganz Europa auf dem Vormarsch. Eine der wenigen Ausnahmen bildet Island, wo bisher noch keine Partei mit rechtspopulistischen Standpunkten im Parlament sitzt. Ein anderes Bild zeichnet die Auftaktfolge der zweiten Staffel von "Trapped II – Gefangen in Island". Darin muss sich der Kommissar Andri Ólafsson (Ólafur Darri Ólafsson) nach einem Attentat auf eine Ministerin mit der rechtsextremen Gruppierung "Thors Hammer" auseinandersetzen.

Ausgangspunkt seiner Ermittlungen ist ein grausamer Brandanschlag auf die Industrieministerin Halla Thórisdóttir (Sólveig Arnarsdóttir), den die Politikerin knapp überlebt. Die Spur des Täters, der seinen Verletzungen erliegt, führt Ólafsson nach Miklabergi im Norden der Insel. Dort erwartet den Polizisten eine Gruppe rechtsnationaler Aktivisten, die sich gegen die Projekte ausländischer Investoren in dem kleinen Ort wehren. Als er auf einen Plan der Ministerin stößt, ein Aluminiumwerk mit geothermischer Energiegewinnung zu erweitern, scheint sich langsam aber sicher ein Bild zu ergeben. Doch nach einem weiteren Mord muss Ólafsson liefern, sonst drohen weitere Opfer.

Beginnend am 20. Oktober werden fünf Folgen "Trapped II – Gefangen in Island" sonntags, um 22.15 Uhr, ausgestrahlt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst