26.04.2021 20 Jahre "Um Himmels Willen"

So lief der Clubhouse-Talk mit Mareike Lindenmeyer und Denise M’Baye

Mareike Lindenmeyer (Claudia) und Denise M’Baye (Lela) plaudern im Clubhouse über ihre Serie "Um Himmels Willen".
Mareike Lindenmeyer (Claudia) und Denise M’Baye (Lela) plaudern im Clubhouse über ihre Serie "Um Himmels Willen".  Fotoquelle: ARD/Barbara Bauriedl

Unter dem Titel "prisma live" lädt Chefredakteur Stephan Braun regelmäßig spannende Gäste aus Film und Fernsehen zur Talkrunde ins "Clubhouse". Hier gibt's alle bisherigen Gespräche im Überblick.

Folge 4 (26. April) – prisma live mit Mareike Lindenmeyer und Denise M’Baye

20 Jahre "Um Himmels Willen": Die letzten Folgen der Erfolgsserie laufen derzeit immer dienstags um 20.15 Uhr im Ersten. Wir haben zwei Schwestern aus der Serie, Mareike Lindenmeyer (Claudia) und Denise M'Baye (Lela), "zum Nonnengespräch" ins Clubhouse eingeladen. Und so fasst Stephan Braun den Abend in "Herzblatt"-Manier mit den Schauspielerinnen zusammen:

HALLO WOCHENENDE!
Noch mehr TV- und Streaming-Tipps, Promi-Interviews und attraktive Gewinnspiele: Zum Start ins Wochenende schicken wir Ihnen jeden Freitag unseren Newsletter aus der Redaktion.

"Tja, wer soll jetzt unser Herzblatt hier bei 'prisma live' sein? Die Mareike, die eigentlich damals ganz weit weg war in Hong Kong und ihren Mann im Kostüm bei der Bewerbung für die Rolle der Novizin vorgeschickt hat. Sie liebt sie, diese Dienstagabend-Heile-Welt-Geschichten aus Bayern. Ihr unerfüllter Traum war es, dass Schwester Claudia Schwester Lela liebt - natürlich nur in der Serie. Das lineare Fernsehprogramm kennt sie ganz gut, zurzeit bereitet sie sich auf ihre große Rolle als Moderatorin von "The Voice of Germany" vor, die sie gerne mal von Thore Schölermann übernehmen würde. Dort muss es aber ein top Catering geben."

"Oder die Denise, die Mareike bei 'Um Himmels Willen' kennen und lieben gelernt hat und die für Mareike bei deren Casting sogar die Anspielpartnerin war. Besonders imponiert hat ihr am Set ganz besonders das Armband von Fritz Wepper, deshalb verbrannte sie sich an ihrem ersten Drehtag auch fast den Mund. Am liebsten hätte sie eine Zwillingsschwester – natürlich nur bei 'Um Himmels Willen' – und nicht bei Guido Cantz, denn vor dessen Besuch hat sie Bammel."

Folge 3 (19. März) – prisma live mit August Wittgenstein und Birte Hanusrichter

"Schaumgeboren – ein Gespräch über Fernsehen und Bier". Stephan Braun hat mit den Schauspielern August Wittgenstein (u.a. Ku'damm 63, Das Boot) und Birte Hanusrichter (u.a. Jenny - echt gerecht, SOKO Hamburg, Katie Fforde) über deren gleichnamigen Podcast gesprochen und mit den beiden auch das ein oder andere Bier getrunken. Wer es verpasst hat: Hier gibt es die Zusammenfassung des Talks in "Herzblatt-Manier":

"Tja, wer soll jetzt unser Herzblatt hier bei 'prisma live' sein? Die Birte, die Bier über alles liebt, sich in der riesigen Craftbeer-Szene sehr gut auskennt, und am Set gerne nach einem anstrengenden Drehtag auch mal am Küchencontainer anzutreffen ist. Sie wäre unheimlich gerne mal die Meghan, weil sie mit ihrer royalen Kredikarte einen ganzen Tag lang ordentlich shoppen gehen würde. Birte Hanusrichter, eine total vielseitige Künstlerin, die nicht nur ein tolles Geröff von sich geben kann, sondern mit ihrer wunderbaren Stimme die Young Chinese Dogs auf die Bühne führt.

Oder der August, der gerne auch einmal mit Harry tauschen möchte und dann sofort der Queen sagen würde, dass sie in den letzten Jahrzehnten einen ordentlichen Job gemacht hat. Beim Bier ist er eher der zurückhaltende Typ und steht zurzeit sogar nur auf Alkoholfreies. Aber 'wine and crime' liebt er, auch wenn es alleine im Podcast Schaumgeboren schon mindestens 27 Liter pro Jahr sind… Schwere geschichtliche Stoffe machen ihm einfach Spaß, dem August Wittgenstein." 

Folge 2 (22. Februar) – prisma live mit Jürgen Domian (Teil II)

Auf die Premiere folgt die Fortsetzung: Im zweiten Teil des Talks mit Jürgen Domian gab es am Montagabend einen Blick hinter die Kulissen von "Domian Live" und Domians Sicht auf die alltäglichen Dinge des Lebens. Passend zum Abend, das "Herzblatt-Fazit" von Stephan Braun: 

"Domian hat gleich eine ganze Sammlung Simpsons-DVDs zu Hause im Regal stehen und kann ohne sie einfach nicht einschlafen. Mr. Burns und die beiden lesbischen Schwestern sind da seine absoluten Stars. Bei Let's Dance 2017 konnte er nicht mittanzen – er tanzte derweil auf einem anderen Parkett: Mit 1Live ging er auf Tour. Sein Glaubensgerüst bröselte, gleich drei Punkte waren für ihn nicht mehr beantwortbar. Doch klar war immer: Nach der Sendung gibt's erst mal die Zeitung an der Tanke. Währenddessen ist er sehr optimistisch, dass es für ihn auf der Fernsehbühne sehr bald wieder losgehen kann. Denn auch der Domian weiß: Der Gesprächsbedarf ist sehr groß, gerade zu Corona-Zeiten."

Folge 1 (15. Februar) – prisma live mit Jürgen Domian (Teil I)

Gelungene Premiere: prisma hat Jürgen Domian, Deutschlands Kult-Talker Nummer Eins, zum ersten Mal auf die "Clubhouse"-Bühne geholt. Chefredakteur Stephan Braun und Christian Parth, Redaktionsleiter "Domian Live", haben mit der WDR-Legende und über 100 Zuhörern rund eine Stunde lang über verschiedenste Themen gesprochen. Dabei ging es um Karneval in Corona-Zeiten, kuriose Anrufe und Nonnen. Oder wie Stephan Braun in "Herzblatt-Manier" am Ende der ersten Folge zusammenfasste:

"Domian ist assimilierter Kölner, der keinen Spaß an der Verkleidung hat und heute am Rosenmontag auf den Kölner Straßen kein karnevalistisches Treiben gesehen hat. Dazu weiß er, dass man mittlerweile allen Schweinskram googeln kann. In sehr beeindruckender Erinnerung ist ihm der Herr 'Dom Eins' geblieben und er hat damals sogar mit einem Sklaven gesprochen. Domian engagiert sich sehr für die Miltred Scheel-Stiftung und weiß auch, dass die Nonnen sehr früh schlafen gehen. Einmal hat er sogar Scheiße gebaut. Der Domian – ein sehr warmherziger Mensch!"

Über "Clubhouse": Bei der App "Clubhouse" handelt es sich um eine Audio-Network-App, in der Interessierte live bei Diskussionsrunden zuhören oder mitmachen können. Die App erlebt seit Wochen eine Nutzeransturm, wird derzeit jedoch nur für Apple-Nutzer im App-Store angeboten. Hinzu kommt, dass jeder, der mitmachen will, eine Einladung benötigt. Einladungen können zum Beispiel von Freunden oder Bekannten verschickt werden, die bereits bei "Clubhouse" aktiv sind. Nutzer eines Android-Smartphones müssen sich derweil noch gedulden. Mittlerweile haben die "Clubhouse"-Gründer Paul Davison und Rohan Seth zwar angekündigt, dass es auch eine Android-Version geben werde, nur wann es so weit ist, steht noch nicht fest.

Das könnte Sie auch interessieren