Hollywood-Legende enthüllt: Darum drehte Spielberg nie 007
Steven Spielberg zählt mit drei Oscars und zahlreichen Blockbustern längst zu den großen Hollywood-Legenden. Ein prestigeträchtiger Titel fehlt dem Regisseur aber bis heute: ein "James Bond"-Film. Sollte der 79-Jährige noch eine entsprechende Anfrage erhalten, würde seine Antwort überraschend ausfallen. Das verriet Spielberg nun im Podcast "The Rest is Entertainment": "Meine Antwort wäre: "Das könnt ihr euch nicht leisten.""
In der Vergangenheit war das noch deutlich anders. "Ich bedaure, dass sie mich nicht gebeten haben, einen Bond-Film zu drehen", räumte Spielberg in der Rückschau auf seine Karriere ein. Nach dem gigantischen Kinoerfolg mit "Der weiße Hai" 1975 habe er mehrfach das Gespräch mit dem damaligen "James Bond"-Produzenten Cubby Broccoli gesucht. "Ich sagte: "Wenn Sie einen Regisseur brauchen, würde ich sehr gerne einen drehen."", erinnerte sich Steven Spielberg an ein Telefonat. "Und er sagte nein und machte weiter."
Steven Spielberg über James Bond: "Sie haben mich immer wieder abgelehnt"
Auch in den folgenden Jahren suchte Steven Spielberg immer wieder den Kontakt zum 007-Universum. Doch die Antwort blieb dieselbe. "Sie haben mich immer wieder abgelehnt", schilderte der Filmemacher. Broccoli habe ihm "nie erklärt, warum er mich nicht in die Bond-Familie aufnahm", so Spielberg.
Anstelle des Bond-Franchise bekam er jedoch an anderer Stelle einen Zuschlag. 1977 habe er George Lucas von seinen fehlgeschlagenen Kontaktversuchen zu Broccoli berichtet. "Als wir gemeinsam auf Hawaii waren, um uns auf den Start von "Star Wars: Eine neue Hoffnung" vorzubereiten, sagte er: "Ich habe etwas Besseres als Bond"", dachte Spielberg zurück. Damals präsentierte ihm Lucas die Idee zu "Indiana Jones". Wenig später ergatterte er den Job als Regisseur. Der Rest ist Kinogeschichte.
Steven Spielbergs neuer Film "Disclosure Day" läuft im Kino
Auch aktuell läuft ein Film des Regisseurs im Kino: In "Disclosure Day" erzählt Spielberg eine Geschichte über außerirdisches Leben auf der Erde. Neben Emily Blunt in der Hauptrolle als Meteorologin Margaret Fairchild stehen unter anderem Colin Firth und Colman Domingo auf der Besetzungsliste. Der Titel bezieht sich auf das "Disclosure Movement", eine Bewegung fernab des wissenschaftlichen Kanons, deren Anhänger davon überzeugt sind, dass Regierungen geheimes Wissen über Aliens zurückhalten.
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH