Credit Suisse: Der größte Bankskandal der Schweiz in einer Doku beleuchtet
Es ist der größte Skandal in der Schweizer Bankgeschichte: Am 19. März 2023 wurde die systemrelevante Großbank Credit Suisse (CS) von ihrer größten Konkurrentin, der UBS, übernommen. Wie es dazu kommen konnte, zeigt Simon Helblings Doku "Gier – Der Fall der Credit Suisse", die unter dem alternativen Titel "Game Over – Der Fall der Credit Suisse" bereits vor einem Jahr in Schweizer Kinos zu sehen war, zur besten Sendezeit bei ARTE.
Credit Suisse bei ARTE: Die Doku blickt zurück bis in die 1970er-Jahre
Der Film, der bereits vorab in den Mediatheken von ZDF und ARTE gestreamt werden kann, reist dafür zurück in die 1970er: Professor Paolo Bernasconi, der damalige Staatsanwalt im Tessin, erinnert sich, wie er 1977 von der Entlassung dreier Direktoren der CS in der Zeitung las. Er wunderte sich und forderte, die Berichte der internen Untersuchungen einzusehen. Als nichts passierte, begann er selbst zu forschen. Was er dabei fand, und wie es mit der Bank weiterging, erzählen er und weitere Insider in den rund 90 Minuten.
Erzählt wird von Personen in Spitzenpositionen, die sich nur um ihren eigenen Geldbeutel sorgten, aber auch von Verbindungen zu Menschenhändlern und dem organisierten Verbrechen. Whistleblower berichten außerdem, dass die Übernahme durch die UBS von langer Hand geplant worden sei.
Gier – Der Fall der Credit Suisse – Di. 16.06. – ARTE: 20.15 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH