ARTE ehrt Michel Piccoli mit seinem bewegendsten Film
Er war einer der bedeutendsten Charakterdarsteller Frankreichs; Michel Piccoli war in über 200 Filmen zu sehen, unter anderem an der Seite von Brigitte Bardot sowie unter Regie von Alfred Hitchcock, Luis Buñuel und Jean-Luc Godard. Ein Highlight seiner Schauspielkunst war der Film "Die Dinge des Lebens" (1969), in dem er an der Seite Romy Schneiders spielte. ARTE zeigt das feinfühlige Drama von Regisseur Claude Sautet nun zu Ehren Piccolis, der am 27. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre.
Michel Piccoli in einer seiner eindringlichsten Rollen
Piccoli spielt in "Die Dinge des Lebens" den Architekten Pierre Bérard, der sein Leben nach einem schweren Autounfall an sich vorbeiziehen sieht. In der Stunde zwischen Schock und dem Eintreffen im Operationssaal suchen den fliehenden Geist des Mannes all die Geschehnisse der Vergangenheit, die Dinge des Lebens, zum letzten Mal heim. In der Tasche trägt er einen Brief an seine Geliebte Hélène (Schneider), in dem er die Beziehung zu ihr beendet. Abgeschickt hat er ihn jedoch nicht. Im Krankenhaus verstirbt Pierre, und seine Ehefrau Cathérine (Lea Massari) findet den Brief. Indes eilt auch Hélène in die Klinik – nichts ahnend, dass ihr Geliebter noch am Morgen mit dem Gedanken spielte, sie zu verlassen. Trügerische Banalitäten des Lebens ...
Romy Schneider zeigte in ihrer ersten Zusammenarbeit mit dem "französischsten aller Regisseure" (François Truffaut), wie gut ihre Vorstellungen von Filmen und der Essenz einer guten Geschichte harmonierten. Im Anschluss widmet ARTE auch der Wahl-Pariserin eine Doku: "Romy und Magda Schneider – Mutter – Tochter – Rivalinnen?" erzählt ab 21.35 Uhr vom Verhältnis der Ikone und ihrer Mutter.
Die Dinge des Lebens – Mo. 05.01. – ARTE: 20.15 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH