Alicia Keys

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Soulwunder Alicia Keys
Alicia Keys
Geboren: 25.02.1981 in New York City, New York, USA

Diese Frau hat Musik im Blut: Schon im Alter von fünf Jahren begann Alicia Keys mit dem Klavierspielen. Mit 14 komponierte und textete sie Songs. Nach dem Welterfolg ihres Debütalbums "Songs in a Minor" machte die Grammy-Queen mit ihrem zweiten Album "The Diary of Alicia Keys" auch den letzten Zweiflern klar, dass sie alles andere als eine Eintagsfliege im hektischen Musikgeschäft ist. Bei der Grammy-Verleihung im Februar 2002 überraschte sie alle und gewann fünf Preise.

Alicia Keys, Tochter einer italienisch-stämmigen Mutter und eines afro-amerikanischen Vaters, schloss ihre Highschool-Ausbildung schon mit 16 Jahren ab. Als sie mit ihren ersten Demos einen regelrechten Krieg unter Amerikas Major-Plattenfirmen auslöste, schien es zuerst so, als würde Columbia Records das Rennen machen. Doch Alicia Keys fühlte sich in ihrer Kreativität eingeschränkt. 1998 wurde ihr Clive Davis auf einer Party vorgestellt, damals Boss von Arista Records. Alicia hatte gerade die Professional Performance Art School in Manhattan mit Auszeichnung abgeschlossen und wollte eigentlich an der Columbia University studieren.

Davis war begeistert, ließ seine Beziehungen spielen, kaufte sie aus dem Columbia-Vertrag heraus und nahm Alicia für Arista unter Vertrag. Das war wie gesagt 1998. Was hat das alles mit Alicia Keys zu tun? Ganz einfach: Die Karriere der New Yorkerin ist fest verwoben mit der jüngsten Geschichte von Clive Davis. Dem Mann, der in seiner 40-jährigen Karriere für 300 Nummer-1-Hits verantwortlich ist und Top-Acts wie Janis Joplin, Aerosmith, Santana, Billy Joel, Bruce Springsteen, Pink Floyd, Barry Manilow, Whitney Houston oder Dido entdeckt und unter Vertrag genommen hat. 2000 gründete Davis schließlich das neues Label J Records.

Alicia Keys ist Clive Davis' personifizierte Vision von J Records: eine schier himmlische Melange aus Talent, Persönlichkeit und unverbrauchter Spontaneität. Auf Anhieb eroberte Alicia Platz eins der Billboard-Charts. In der ersten Woche verkaufte sich ihr Album-Debüt "Songs In A Minor" knapp 300000 mal. Inzwischen ging das Album allein in den USA fünf Millionen mal über den Ladentisch und wurde mit fünffach-Platin gekrönt. Keys hatte alle musikalischen Freiheiten, die sie wollte und stellte sie dem Fachpublikum am Vorabend der Grammy-Verleihung 2002 vor. Sie trat nach Gladys Knight auf, setzte sich ans Klavier, spielte Chopin und dann ihre eigene Songs. Den Kennern wurde klar: ein neuer Stern am Musikhimmel war geboren. Es folgten Aufsehen erregende Auftritte in der Tonight Show von Quoten-Star Jay Leno und bei Talk-Show-Queen Oprah Winfrey.

Der Rest ist bereits Geschichte: Alicia Keys überzeugte mit ihrem Album "Songs In A Minor" und der Ballade "Fallin'" die Kritiker, eroberte die Herzen der Fans im Sturm, enterte die Charts weltweit, erntete Edelmetall und unzählige Preise: Neben den Grammys stehen in Alicias Trophäen-Schrank ein World Music Award, der Echo 2002, der deutsche Schallplattenpreis (in der Kategorie bester internationaler Newcomer), drei Soul Train Music Awards - Alicia gewann die Sparten "Best R&B/Soul or Rap New Artist", "Best R&B/Soul Female Album" und "Best Female Entertainer of the Year", einen BET-Award als "Best New Artist" sowie einen MOBO-Award in der Kategorie "Best Album".

Neben ihrer Musikkarriere hat Alicia Keys inzwischen auch erste Gehversuche in der TV- und Kinoszene hinter sich: Bereits 2001 hatte sie eine kleine Neberolle in der Serie "Charmed - Zauberhafte Hexen", eine weitere folgte 2003 in der Auftaktfolge der Serie "American Dreams". Und im Kino konnte man die attraktive Keys als Killerin in der eher belanglosen Actionkömödie "Smokin' Aces" (2006) an der Seite von Ben Affleck und Andy Garcia bewundern. Im selben Jahr folgte bereits ihre zweite Kinorolle in der Komödie "Nanny Diaries" mit Scarlett Johansson, 2008 sah man sie in dem Drama "Die Bienenhüterin".

Darüber hinaus lieferte Alicia Keys auch immer wieder Songs zu mehr oder weniger erfolgreichen Kino- und TV-Filmen: "Dr. Dolittle 2", "Ali" (beide 2001), "Is It College Yet?", "Friends", "Drumline" (alle 2002), "Hollywood Cops" (2003), "Six Feet Under - Gestorben wird immer", "New York Taxi" (beide 2004), "Be Cool", "Spiel auf Sieg" (2005).


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