Laura Linney

Kam übers Theater zum Film: Laura Linney. Vergrößern
Kam übers Theater zum Film: Laura Linney.
Fotoquelle: Rene Teichmann/shutterstock.com
Laura Linney
Geboren: 05.02.1964 in New York City, USA
Sternzeichen: Wassermann

Die Schauspielerin Laura Linney kam über das Theater zum Film, kein Wunder bei ihrer Herkunft: Sie ist die Tochter des angesehenen Off-Broadway-Autors Romulus Linney. Als sie sechs Monate alt war, wurden ihre Eltern geschieden, Laura wuchs bei ihrem Vater auf. Schon als kleines Kind turnte sie immer im Theater herum, bis sie selbst die Bühnenkarriere einschlug. Nach ihrer Ausbildung an der Brown University und der Julliard School sammelte sie erste Broadway-Erfahrungen. Sie spielte in Gerald Gutierrez' "Honour" und für ihre Darstellung in "Sight Unseen" gewann sie einen Theatre World Award und sicherte sich eine Drama-Desk-Nominierung. Weiterhin hatte sie Rollen in "Six Degrees of Separation", "The Seagull" und "Hedda Gabler", die ihr 1994 einen Calloway Award einbrachte. Am Broadway stand sie auch in "Holiday" auf der Bühne, einer Sittenkomödie, in der sie neben Tony Goldwyn auftrat, und stellte ihr Können in John Guares "Landscape of the Body" am Yale Repertory Theatre unter Beweis.

Ihr Filmdebüt gab Laura Linney mit einer kleinen Rolle als Lehrerin in "Lorenzos Öl" (1992), im folgenden Jahr sah man sie an der Seite von Kevin Kline in "Dave" (1993). Im Fernsehen spielte Linney in der Zwischenzeit als Mary Ann Singleton in "Geschichten aus San Francisco" (1993) und in den beiden Fortsetzungen "More Tales of the City" (1998) und "Further Tales of the City" (2001). Darüber hinaus stand sie an der Seite von Joanne Woodward in "Tödliche Sucht" (1993) vor der Kamera. Wenig Glück hatte sie mit ihren Rollen in Steve Martins "Der Zufalls-Dad" (1994) und in Frank Marshalls Abenteuerfilm "Congo" (1995), in dem sie ihre erste Hauptrolle spielte. Beide Filme floppten an den Kinokassen. Gelobt wurde allerdings ihre Leistung als toughe Staatsanwältin an der Seite von Richard Gere und Edward Norton in dem Thriller "Zwielicht" (1996). Danach spielte sie die Tochter eines Meisterdiebs in "Absolute Power" (1996) mit Clint Eastwood, Gene Hackman und Ed Harris.

Bemerkenswert war Laura Linneys Leistung als Frau von Jim Carrey alias Truman Burbank in Peter Weirs "Die Truman Show" (1998). 1999 sah man Laura Linney in Stanley Donens Melodram "Hoffnungslos verliebt", und 2000 als Sammy in Kenneth Longerans Drama "You Can Count on Me". Ihre überzeugende Darstellung einer alleinerziehenden Mutter, die sich mit ihrem leichtlebigen Bruder alias Mark Ruffalo auseinandersetzen muss, brachte ihr 2001 die Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein. Ebenfalls 2000 entstand das Drama "Haus Bellomont" mit Gillian Anderson und Eric Stoltz in den Hauptrollen. In der Politsatire "Die Nominierung" (2000) sah man Linney an der Seite von Tom Selleck als Gouverneur, der für das Präsidentschaftsamt kandidiert. 2001 folgte an der Seite von Richard Gere der Mystery-Streifen "Die Mothman Prophezeiungen".

Weitere Filme mit Laura Linney: "Das Königsspiel", "Land in Flammen" (beide 1993), "Law & Order" (TV-Serie, 1994), "Lush" (1999), "Maze" (2000), "Wild Iris" (2001), "The Laramie Project", "King of the Hill" (TV-Serie), "Das Leben des David Gale" (alle 2002), die Clint-Eastwood-Regiearbeit "Mystic River", "Tatsächlich ... Liebe" (beide 2003), sechs Folgen der TV-Serie "Frasier", "Kinsey", "Der Tintenfisch und der Wal", "Liebe auf Anfang" (alle 2004), "Der Exorzismus von Emily Rose" (2005), "Driving Lessons", "The American Experience" (TV-Serie), "The Hottest State", "Nanny Diaries", "Jindabyne - Irgendwo in Australien", "Man of the Year" (alle 2006), "Enttarnt", "Die Geschwister Savage", "The City of Your Final Destination" (alle 2007), "John Adams" (TV-Mehrteiler), "Der Andere", "Spread" (alle 2008), "The Big C ... und jetzt ich!" (TV-Serie, 2010-2011), "Hyde Park am Hudson" (2012), "Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt" (2013), "Mr. Holmes" (2015).


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