Vielseitig einsetzbar: Alan Rickman.
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Alan Rickman

Lesermeinung
Geboren
21.02.1946 in Hammersmith, London, Großbritannien
Gestorben
14.01.2016 in 
Sternzeichen
Biografie

Alan Rickman galt als einer der versiertesten Charakterdarsteller Großbritanniens, der von Hollywood besonders gern als sinistrer Bösewicht besetzt wurde. Das lag vor allem an seinem längst legendären Filmdebüt als diabolischer Gegenspieler von Bruce Willis in dem Action-Klassiker "Stirb langsam" (1987). Der Film folgte in unmittelbarem Anschluss an seiner Broadway-Rolle in "Les liaisons dangereuses", für die er für einen Tony nominiert wurde.

Danach sah man Rickman im Kino erneut als Bad Guy an der Seite von Kevin Costner in Kevin Reynolds "Robin Hood - König der Diebe", Stephen Poliakoffs "Schließe meine Augen" (1991) und Anthony Minghellas Regiedebüt "Wie verrückt und aus tiefstem Herzen" (1990). Für seine Leistung in "Robin Hood" wurde er mit einem BAFTA-Award ausgezeichnet.

Zwei weitere Nominierungen folgten für Ang Lees "Sinn und Sinnlichkeit" (1995) und Neil Jordans "Michael Collins" (1996). Für seine schauspielerische Tour de Force in Uli Edels HBO-Film "Rasputin" (1996) gewann er einen Emmy, einen Golden Globe und einen SAG-Award. Rickmans weitere Filmarbeiten umfassen Tim Robbins' "Bob Roberts" (1992), Mike Newells "Eine sachliche Romanze" (1994) und Roger Spottiswoodes "Mesmer" (1994), der ihm beim Montreal Film Festival eine Auszeichnung als bester Schauspieler einbrachte.

Nach einer Ausbildung als Grafikdesigner erhielt Rickman ein Stipendium hei der Royal Academy of Dramatic Art. Er verbrachte zwei Saisons bei der Royal Shakospeare Company und spielte überdies häufig im zeitgenössischen Theater. 1997 gab er mit "The Winter Guest" mit Emma Thompson in der Hauptrolle sein Debüt als Filmregisseur.

1999 spielte Alan Rickman in Kevin Smiths "Dogma" an der Seite von Ben Affleck, Matt Damon, Linda Fiorentino und Salma Hayek, 2000 folgte die Komödie "Über kurz oder lang". 2001 sah man Rickman erstmals als Zauberlehrer Professor Severus Snape in der Fantasy-Bestseller-Verfilmung "Harry Potter und der Stein der Weisen".

Diese Rolle spielte er auch in den Fortsetzungen "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" (2002), "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" (2004), "Harry Potter und der Feuerkelch" (2005), "Harry Potter und der Orden des Phoenix" (2007), "Harry Potter und der Halbblutprinz" (2009), "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" (2010) sowie "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2" (2011).

Am 14. Januar 2016 wurde bekannt, dass Rickman im Alter von 69 Jahren an einem Krebsleiden verstarb.

Weitere Filme mit Alan Rickman: "Im Zeichen der Jungfrau" (1988), "Eine sachliche Romanze" (1994), "Judas Kiss" (1998), "Tatsächlich ... Liebe" (2003), "Ein Werk Gottes" (2004), "Snow Cake" (2005), "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" (2006), "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" (2007), "Alice im Wunderland" (2010, Sprecher im Original), , "Gambit - Der Masterplan" (2012), "Der Butler" (2013).

Filme mit Alan Rickman

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