Arthur Freed

Lesermeinung
Geboren
09.09.1894 in Charleston, South Carolina, USA
Gestorben
12.04.1973 in Los Angeles, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie
Freed war einer jener Produzenten, die sich nicht zurückhielten. Im Gegenteil: Er regte viele Unternehmungen an und war ein fachkundiger Leiter und Betreuer des Schöpferteams. Er arbeitete viele Jahre für MGM. Seit Beginn des Tonfilms zunächst als Komponist und Liedertexter und später - Ende der Dreißigerjahre - auch als Produzent. Begonnen hatte seine Karriere als Theaterregisseur und Produzent in New York und Los Angeles. Deshalb war er wohl die Idealbesetzung in der Rolle des Musical-Produzenten.

Freed kannte das Metier wie kein Zweiter und verfügte immer noch über wichtige Kontakte. So ließ man ihm seitens der Geschäftsführung auch viel Freiraum. Im Finanzjahr 1948/49 wieß MGM einen Reinerlös von 900 000 Dollar aus. Im selben Zeitraum konnte sich Arthur Freed mit einem Profit von 14 Millionen Dollar für acht seiner Produktionen rühmen. Das heißt, dass Freed dafür sorgte, dass die Verluste der Firma aufgefangen wurden.

1951 erhielt er für besondere Verdienste um den Musikfilm von der Akademy Of Motion-Picture mit dem Thalberg-Preis einen Ehren-Oscar. Freeds großer Verdienst lag wohl darin, einen kreativen Pool von Musical-Machern geformt zu haben: Von der Musik kamen Komponisten wie Irving Berlin, Cole Porter oder Jerome Kern und der Film "Ein Amerikaner in Paris" - einer der größten Erfolge Freeds - beschäftigte sich mit dem kompositorischen Erbe von George Gershwin, einem der wichtigsten amerikanischen Komponisten.

Freed arbeite viel mit den Regisseuren Stanley Donen, Rouben Mamoulian ("Sommerferien" - 1948), Vincente Minnelli (und dessen Ehefrau Judy Garland), mit Tänzer, Choreograph, Schauspieler, Sänger und Regisseur Gene Kelly - dem er 1949 auch sein Regiedebüt "Heut' gehn wir bummeln" ermöglichte - und mit Tanz-Star Fred Astaire. Auch bei dem heute noch beliebten Kinder-Musical "Das zauberhafte Land" (1939) spielte er eine wesentliche Rolle. Die größten Erfolge Freeds waren die Filme "Der Pirat" (1948), "Ein Amerikaner in Paris" (1951), "Du sollst mein Glücksstern sein" (1952) mit seiner Orginalmusik, "Vorhang auf" (1953) und "Gigi" (1958). Jeder der Filme sorgte für einen wahren Oscar-Regen und einen unglaublichen Dollarstrom an den Kinokassen. "Ein Amerikaner in Paris" bekam 1952 als drittes Musical sogar die begehrte Filmtrophäe als bester Film.

Auch viele seiner weiteren Produktionen sind Leckerbissen in der Geschichte des Musicals. Dazu gehören: "Cabin In The Sky" (1943) die erste Großproduktion nur mit schwarzen Künstlern besetzt , "Broadway Melodie" (1946), "Oster-Spaziergang" (1948), "Tänzer vom Broadway" (1949), "Königliche Hochzeit" (1951, hier tanzt Fred Astaire an Wand und Zimmerdecke), "Mississippi-Melodie" (1951), "Brigadoon" (1954) und Gene Kelly's Wunschprojekt "Einladung zum Tanz" (1956).

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