Esther Williams

Esther Jane Williams
Lesermeinung
Geboren
08.08.1921 in Los Angeles, Kalifornien, USA
Gestorben
06.06.2013 in Beverly Hills, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie
Ein kleiner Kurzfilm brachte "Die badende Venus" (1944) - so der Titel ihres ersten großen Kinoerfolgs - in die Schlagzeilen und so wurde aus der hoffnungsvollen Schwimmmeisterin mit Olympia-Hoffnungen ein Filmstar. Zwar hatte Esther Williams wie weiland Tarzan Johnny Weissmueller außer ihrem ansehnlichen Body nicht viel Schauspielerisches zu bieten, doch ihre Rollen verlangen auch nicht danach.

Das City College hatte die Rekordschwimmerin und Olympia-Teilnehmerin früh abgebrochen und war in Billy Roses Wasserballett aufgetreten. Die MGM nahm sie unter Vertrag und baute um sie herum ein neues Kinogenre, den Wasserballettfilm. Hauchdünne Handlungsfäden zogen sich durch attraktive Schwimmnummern, die häufig vor exotischer Kulisse wie Hawaii und Tahiti stattfanden.

Zeitlebens sehnte sich der Wasser-Star nach ernsten dramatischen Rollen. Die wenigen Male, wo ihr das gelang, zeigen, dass es nicht ihr Ding war: Die Lehrerin etwa, die ihr Kollegin Rosalind Russell für den Film "In den Fängen des Teufels" (1956) auf den Leib schrieb, steht ihr nicht gerade gut, und Partner George Nader hatte selber mit eigenen Defiziten zu kämpfen.

Die Titel ihrer Erfolgsfilme, die sich meist durch einen passablen Schauwert auszeichneten, sprechen für sich: "Auf einer Insel mit dir" (1948), "Neptuns Tocher" (1949), "Die goldene Nixe" (1952), "Die Wasserprinzessin" (1953) oder "Jupiters Liebling" (1954). Nach ihrem letzten Film "Die große Attraktion" (1961) zog sich Esther Williams dem Filmgeschäft zurück, gerade rechtzeitig, bevor ihr Stern erlosch.

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