Jessie Buckley gehört zu den spannendsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Die Irin begann ihre Karriere zunächst im Musik- und Musicalbereich und wurde durch die BBC-Castingshow "I’d Do Anything" erstmals einem größeren Publikum bekannt. Schon früh zeigte sich ihr außergewöhnliches Talent – nicht nur als Sängerin, sondern auch als Schauspielerin mit großer emotionaler Bandbreite.
International bekannt wurde Buckley durch anspruchsvolle Film- und Serienrollen. Spätestens mit der HBO-Serie „Chernobyl“ und Filmen wie „The Lost Daughter“ entwickelte sie sich zu einer gefragten Charakterdarstellerin. Kritiker loben vor allem ihre Fähigkeit, komplexe Figuren mit großer Intensität und Verletzlichkeit zu spielen.
Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie 2026: Für ihre Rolle als Agnes Shakespeare im Drama „Hamnet“ gewann sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Ihre Darstellung einer Mutter, die den Tod ihres Sohnes verarbeitet, wurde weltweit gefeiert und brachte ihr bereits zuvor Preise bei BAFTA, Golden Globes und Critics’ Choice Awards ein.