Ruth Gordon

Ruth Gordon Jones
Lesermeinung
Geboren
30.10.1896 in Wollaston, Massachusetts, USA
Gestorben
28.08.1985 in Edgartown, Massachusetts, USA
Sternzeichen
Biografie
Bei uns kennt man Ruth Gordon vor allem als lebenslustige Maude in Hal Ashbys "Harold und Maude" (1971) und als böse Nachbarin von Mia Farrow und John Cassavetes in "Rosemaries Baby" (1968) von Roman Polanski. Doch Ruth Gordon war weit mehr als eine hinreißende Charakterdarstellerin.

1915 gab sie mit "Peter Pan" ihr Debüt als erfolgreiche Bühnenautorin. Seitdem war sie ununterbrochen am Theater tätig. Ihre erste große Filmrolle spielte sie bei John Cromwell an der Seite von Raymond Massey in "Abe Lincoln in Illinois". William Dieterle war der Regisseur von "Paul Ehrlich - Ein Leben für die Forschung", wo sie 1940 an der Seite von Edward G. Robinson spielte. Ein Jahr später stand sie in dem Greta Garbo-Film "Die Frau mit den zwei Gesichtern" vor der Kamera, Georg Cukor ist der Regisseur. 1943 arbeitete sie auch mit Humphrey Bogart zusammen, mit dem sie für den Seekriegsfilm "Einsatz im Nordatlantik" vor der Kamera steht.

Im Jahr zuvor heiratete sie in zweiter Ehe den Drehbuchautor Garson Kanin, mit dem sie an zahlreichen Drehbüchern arbeitete, wie etwa dem Katharine Hepburn/Spencer Tracy-Erfolgen "Ehekrieg" (1949) und "Pat und Mike" (1952), beide von George Cukor.

Nach 22 Jahren kehrte sie 1965 auf die Leinwand zurück und spielt in Tony Richardsons "Tod in Hollywood". Nach ihrem Oscar für die brillante Nebenrolle in Polanskis "Rosemaries Baby" sieht man sie bis zu ihrem Tod in zahlreichen wunderbaren Rollen. 1965 spielte sie auch in Robert Mulligans "Verdammte, süße Welt" mit Natalie Wood und Robert Redford.

Ihre letzten Filme wurden bei uns kaum bekannt: "Die haarsträubende Reise in einem verrückten Bus" (1976), "Schulhofratten von Chicago" (1980), "Jimmy the Kid" (1983), "Delta PI", "Maxie" und "Rock Aliens - Let's Dance Tonight" (1985).

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