Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf
15.03.2026 • 00:45 - 01:30 Uhr
Info, Recht + Kriminalität
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Polizisten, Rechtsmediziner und Kriminaltechniker aus ganz Deutschland berichten über die spektakulärsten Mordfälle ihrer Karriere, die gleichzeitig ihre größten Herausforderungen waren. Die Mordkommissionen öffnen Polizeiakten und Asservatenkammern und p
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Polizisten, Rechtsmediziner und Kriminaltechniker aus ganz Deutschland berichten über die spektakulärsten Mordfälle ihrer Karriere, die gleichzeitig ihre größten Herausforderungen waren. Die Mordkommissionen öffnen Polizeiakten und Asservatenkammern und p
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Originaltitel
Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2012
Altersfreigabe
16+
Info, Recht + Kriminalität

Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf

Vom eigenen Auto überfahren: 10. Oktober 1993: Es ist gegen 22 Uhr, als ein Autofahrer in ländlicher Gegend auf einer kaum benutzten Straße eine schwer verletzte Frau entdeckt. Er hält sofort an und ruft den Notarzt. Doch die Verletzungen sind zu schwer. Die Frau stirbt noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Obduktion in der Rechtsmedizin Münster belegt die zahlreichen Verletzungen der jungen Frau: Sie ist geschlagen und vermutlich mehrfach überfahren worden. Da die verstorbene Frau keine Papiere bei sich hatte, dauert es eine Weile, sie zu identifizieren. Sie ist Anfang 30 und wohnt in Paderborn. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf vier verdächtige Personen hinaus: einen Arbeitskollegen, einen früheren Freund des Opfers sowie zwei bereits vorbestrafte Sexualstraftäter. Da es in den 1990er Jahren noch keine Möglichkeit gibt, die Spuren auf DNS zu überprüfen, werden die Ermittlungen erfolglos am 27.11.1995 eingestellt. Am 1. Januar 2000 nimmt sich die Staatsanwaltschaft alle nicht geklärten Mordfälle erneut vor. So auch den Mord an der jungen Frau. Gemeinsam mit der Polizei werden die umfangreichen Akten und die Asservaten-Kammer gesichtet. Hier gibt es noch zahlreiche Folien mit Mikrospuren, DNS-Untersuchungen werden durchgeführt. Im September 2003 meldet sich die Rechtsmedizin Münster mit einem Volltreffer: Die Spezialisten konnten eine fremde DNS feststellen! Und zwar die eines Mannes. Die Daten werden an das Bundeskriminalamt weitergereicht - am 4. August 2004 dann die Sensation: Die DNS-Spur kann zugeordnet werden. Kinder mit dem Fahrrad im Main ertränkt: Frankfurt/Main, im Juli 2002: Eine Mutter meldet ihre Kinder, fünf und sechs Jahre alt, bei der Polizei als vermisst. Ihr Ex-Mann hat die Kinder am Sonntagabend nicht wie verabredet zurückgebracht. Sie befürchtet, dass ihre Kinder entführt, vielleicht sogar bereits außer Landes gebracht wurden. Die Polizei geht zur Wohnung des Vaters, kann jedoch niemanden vorfinden. Mehr kann die Polizei zunächst nicht tun. Man geht davon aus, dass der Vater mit den Kindern geflüchtet ist. Richtung: unbekannt. Zwei Tage später dann die Ernüchterung: An einer Schleuse im Main werden die Leichen von zwei Kindern von Fischern entdeckt. Es sind die vermisst gemeldeten Kinder. An anderer Stelle im Fluss kann ein Fahrrad geborgen werden. Es ist das Fahrrad des Vaters. Was ist hier passiert? Die Wohnung des Mannes wird geöffnet und nach Anhaltspunkten untersucht. Hier findet die Polizei Aufzeichnungen des Vaters, die sich auf den Tod der Kinder beziehen. In den Unterlagen spricht der Vater von einem Unfall, der zum Tod seiner beiden Söhne geführt hat. Eine Mücke sei ihm während eines Fahrradausfluges ins Auge geflogen und habe dazu geführt, dass er in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrrad verlor und auf den Boden fiel, während die Kinder mit dem Fahrrad in den Main stürzten. Der Vater sei hinterher gesprungen, habe die Kinder jedoch nicht retten können. War es nun ein tragisches Unglück? Und warum ist der Vater dann geflohen?

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