Ausbeutung nach Plan - Zwangsarbeit im DDR-Gefängnis
23.11.2025 • 23:45 - 00:30 Uhr
Info, Zeitgeschichte
Lesermeinung
Es ist ein dunkles Kapitel der Vergangenheit: Die systematische Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen. Zehntausende Inhaftierte – unter ihnen viele politische Gefangene wie die Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer – mussten unter oft menschenunwürdigen Bedingu
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Es ist ein dunkles Kapitel der Vergangenheit: Die systematische Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen. Zehntausende Inhaftierte – unter ihnen viele politische Gefangene wie die Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer – mussten unter oft menschenunwürdigen Bedingu
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Originaltitel
Ausbeutung nach Plan - Zwangsarbeit im DDR-Gefängnis
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Zeitgeschichte

"Carmen" wird 60: Die Karriere des Weltstars Kati Witt

Von Hans Czerny

"Terra X History" feiert die zweimalige Olympiasiegerin und vierfache Weltmeisterin Katarina Witt rechtzeitig vor ihrem 60. Geburtstag am 03. Dezember. Fast ein Jahrzehnt regierte "Katarina, die Große" auf den Eisflächen der Welt.

Eine Geschichte zwischen Ost und West, zwischen DDR und wiedervereintem Deutschland ist es, die "Terra X History" hier erzählt. Schon mit fünfeinhalb Jahren ging Katarina Witt in ihrer Heimatstadt Chemnitz (Karl-Marx-Stadt) aufs Eis und startete ihre einmalige Karriere. Zwei Goldmedaillen gewann sie 1984 und 1988 bei Olympischen Spielen in Sarajevo und Calgary. Ehrgeiz, Kraft und Musikalität vereinten sich nicht nur bei ihrem Carmen-Vortrag mit einem Talent, das daneben zu vier WM-Titeln führte. Am 03. Dezember wird der auch im Westen früh als "schönstes Gesicht des Sozialismus" verehrte Eisstar 60 Jahre alt. Grund genug, Kati Witt mit einer umfassenden Doku zu feiern.

Immer von ihrer gestrengen Trainerin Jutta Müller von der Bande aus betreut, war Katarina Witt der Stolz der DDR, hatte aber auch im Westen viele Fans. Sie wurde auf der ganzen Welt verehrt. Nicht nur von ihrer Trainerin, auch von der Staatssicherheit wurde sie jedoch sterngstens beäugt, selbst ihr Sexleben wurde protokolliert.

Einmalig, dass sie nach ihrem Rücktritt 1988 und einer folgenden Revuekarriere 1993 noch einmal reamateurisiert wurde, um an ihren dritten Olympischen Spielen in Lillehammer teilnehmen zu können. Teile der Westpresse warfen ihr damals vor, sie habe die Teilnahme wegen der sinkenden Publicity nach ihrer sportlichen Karriere angestrebt.

An ihren Erfolgen und der Reputation nicht nur als Sportlerin, sondern auch als Showproduzentin, Moderatorin, Autorin und gar Schauspielerin änderte das aber rein gar nichts. Nur wenige Wochen nach Lillehammer war der New Yorker Madison Square Gerden, wo sie gemeinsam mit dem Calgary-Gewinner Brian Boitano auftrat, ausverkauft. Mit dem Film "Eine Kür, die bleibt" erinnerte das ZDF 2024 bereits an das Comeback von Lillehammer, bei dem sie vor allem mit einem nunmehr gesamtdeutschen Team auftreten wollte. Ihr professionelles Engagement gilt heute nicht nur BMW und Disney on Ice, sondern vor allem auch behinderten Kindern und Jugendlichen, die Katarina Witt mit ihrer Stiftung betreut.

Terra X History: Katarina Witt – Eiskönigin zwischen Ost und West – So. 23.11. – ZDF: 23.45 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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