Bergwelten
26.05.2026 • 01:05 - 01:55 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
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Ein Mann klettert auf den Felsen. Klettern in der Natur.
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Originaltitel
Bergwelten
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2025
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Bergwelten

Tamara Lunger, Barbara Zangerl, Angelika Rainer, Lara Neumeier - junge Bergsteigerinnen mit großen Erfolgen in den Bergen. Sie sind Alpin-Ikonen unserer Zeit und nur einige einer großen Zahl an namhaften Alpinistinnen, die sich in einer noch immer männerbestimmten Welt durchgesetzt haben und sich ihren Platz in der Alpingeschichte gesichert haben. Was heute normal scheint, hat sich erst in den vergangenen Jahrzehnten etabliert: nämlich das Bild der erfolgreichen Alpinistin, die auf Graten und in Wänden ihre "Frau" steht. Die Autorin und Historikerin Ingrid Runggaldier hat sich intensiv mit der Rolle der Frau im beginnenden Alpinismus beschäftigt. Sie kommt zum Schluss, dass gar nicht so wenige Frauen treibende Kräfte waren, allerdings nicht in der ersten Reihe, sondern bestenfalls in der zweiten. Dazu zählt in der Mitte des 19. Jahrhunderts als weitblickende Wirtin und Touristikerin unter anderen Emma Hellenstainer aus Niederdorf, und als eine der ersten Alpinistinnen mit Pioniergeist, die in die Männerdomäne "Bergsteigen" eindringt, die Engländerin Amelia B. Edwards. Vroni Schrott, dagegen, entschied sich in den 1980er Jahren, Bergführerin zu werden. In jenen Jahren eine ungewöhnliche Entscheidung, die von ihren männlichen Kollegen aber weniger kritisch beäugt wurde als ihre Entscheidung, auch in die Bergrettung einzutreten. Heute weiß die Sportmedizin, dass der Unterschied zwischen Frauen und Männern minimal ist. Wenn das männliche Testosteron für mehr Muskelkraft sorgt, gleichen die bessere Beweglichkeit und Ausdauer von Frauen den Unterschied aus. Die angesehene Innsbrucker Sportmedizinerin Anne Hecksteden verweist auf Kletter-Ass Barbara Zangerl, die die Big-Wall Route "Freerider" im Yosemite Valley als Erste überhaupt in einer Flash-Besteigung meisterte.

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