Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt
25.05.2026 • 06:00 - 07:30 Uhr
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Originaltitel
Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
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Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt

1983 - das Jahr, in dem Deutschrocker Udo Lindenberg bei "Rock für den Frieden" im Palast der Republik auftritt. Organisatorin Elke Bitterhof erzählt von seinem Lampenfieber und der Hoffnung auf Veränderung, die sie mit dieser Nacht verbindet. Die West-Berlinerin Eva Quistorp und die Ost-Berlinerin Almut Ilsen erinnern sich an den gemeinsamen Kampf gegen das Wettrüsten und Demonstrationen für den Frieden auf beiden Seiten der Mauer. Schwulenaktivist Stefan Reiß erzählt von der Angst vor einer neuen tödlichen Krankheit: AIDS. Er gründet 1983 in West-Berlin die Deutsche Aidshilfe (e.V.). Während die West-Hälfte der Stadt Aerobic macht, schwitzt die andere Hälfte bei der Pop-Gymnastik: Moderator und Vorturner Karl-Heinz Wendorff erinnert sich, wie er die Ost-Berliner auf Trab hält. Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Nach der Wiedervereinigung herrscht Aufbruchsstimmung. Es soll zusammen wachsen, was zusammen gehört. Klingt gut, gestaltet sich aber oftmals nicht leicht. Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in 40 Folgen von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis zum neuen Jahrtausend 1999, zehn Jahre nach dem Mauerfall. Die dritte Staffel über die 80er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt zwischen Vergnügungssucht und Zukunftsangst, Neuer Deutscher Welle und Wettrüsten. Die Teilung der Stadt ist scheinbar endgültig. In Ost und West wird Berlin zum Zentrum alternativer Lebensentwürfe. Am Ende des Jahrzehnts erzwingen die Bürger der DDR friedlich die Öffnung der Grenze. Die Mauer fällt und Berlin wird wieder eins.

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