Sie ist mehr als 100 Jahre alt: Seit 1924 transportieren die ockergelben und rubinroten Wagen Fahrgäste durch die Stadt. Seitdem ist die S-Bahn aus dem Leben der Berliner und Brandenburger nicht mehr wegzudenken. Jeder und jede hat sie schon benutzt: 1,5 Millionen Menschen fahren mit ihr täglich durch die Hauptstadt - und das fast rund um die Uhr. Fährt sie einmal nicht, dann kommt das Leben in Berlin zum Stillstand. Mit der Elektrisierung Ende der 20 Jahre erobert die S-Bahn Berlin. Schon bald nach dem Krieg nimmt sie wieder Fahrt auf. In Ostberlin ist sie beliebt, in Westberlin hat sie es schwer: Die S-Bahn wird von der ostdeutschen Reichsbahn betrieben und fährt unter der Flagge der DDR. Erst 1984 übernimmt die BVG das Westnetz der S-Bahn. Und dann der Mauerfall: Die S-Bahn ist im Ausnahmezustand. Klaus Rühmann, der damals Triebfahrzeugführer ist, erinnert sich: "Wir sind Tag, Nacht und am Wochenende immer durchgefahren und die Züge waren krachend voll. Es war Freude pur." Nach dem Mauerfall muss sie sich deshalb im West-Teil der Stadt erst wieder einen guten Namen machen. Schnell wird sich ans Werk gemacht: Lücken im Netz werden geschlossen - vor allem ins Umland - um der wachsenden Verkehrsnachfrage gerecht zu werden. Doch dann folgen Chaostage: Frieren und Warten auf die S-Bahn mit zigtausend Verspätungen und Zugausfällen bei bitterkalten Temperaturen im Winter 2009. Das aber ist erst der Anfang: Die S-Bahn Krise wächst sich immer weiter aus durch Wartungsmängel bei der gesamten Flotte. Sabine Hamperl arbeitet seit über dreißig Jahren bei der S-Bahn und meint: "Der Sommer 2009 war für die S-Bahn historisch: Ein schwarzer Sommer. Das war ein Gefühl der persönlichen Betroffenheit." Chaotische Zustände in der Stadt! Die Dokumentation "Berlin auf Schienen" erzählt von den Höhe- und Tiefpunkten aus der bewegten S-Bahngeschichte, blickt hinter die Kulissen des Fahrbetriebs zwischen Werkstatt und Leitzentrale und erzählt von den Menschen, die für die S-Bahn arbeiten und den Betrieb am Laufen halten.
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Zahnseide ist ein unverzichtbares Werkzeug in der Mundhygiene. Doch viele machen beim Flossing einen entscheidenden Fehler: Das kreuz und quer Anwenden. Warum das schädlich ist und wie es richtig geht, erfahren Sie hier.
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