Hingefallen? Krönchen auf und weiter! Das Loch ist groß, in das Amelie nach Roberts Tod fällt. Aber sie krabbelt wieder raus - trotz erbgieriger Verwandter und scheinheiliger Nachbarn. Amelies Tochter Lou beobachtet ihre Mutter stirnrunzelnd. Wieso ist sie plötzlich so heiter? Das muss mit diesem Pfarrer Benedikt zusammenhängen. Keiner kann so schön trösten wie er. Amelie schmilzt dahin. Leider ist sie nicht die Einzige. Fröhlich fährt Amelie mit ihrem Fahrrad durch das beschauliche Jansdorf. Heute ist ihr Hochzeitstag. Übermütig lädt sie Nachbarn und Freunde ein. Auch Tochter Lou, die in Berlin studiert, ist auf dem Weg nach Hause, um zu gratulieren. Doch als Amelie heimkommt, ist plötzlich alles anders. Robert ist tot. Herzinfarkt. Vor Amelie tut sich ein tiefer Abgrund auf. Auch Lou ist wie versteinert, zumal sie noch ein weiteres "Problem" mit sich herumschleppt: Sie bekommt ein Baby. Ihr Freund Andy, ein aufstrebender Anwalt, möchte aber leider noch nicht Vater werden. Bei ihren Eltern wollte Lou Rat und Trost suchen. Stattdessen muss sie Pragmatismus an den Tag legen und sämtliche Formalitäten erledigen, denn Amelie ist zu nichts fähig. Zunächst. Doch dann hat Lou allen Anlass, nachdenklich die Stirn zu runzeln. Ihre Mutter wandelt auf Liebespfaden, denn sie lässt sich sehr intensiv von Pfarrer Benedikt trösten. Zu Lous Entsetzen ist Amelie jedoch nicht die Einzige, um die sich der Pfarrer einfühlsam kümmert. Verzweifelt fragt sie sich, ob sie eingreifen muss. Aber Amelie kommt selbst darauf, wie sie wieder zurück ins Leben findet. Währenddessen ringt Lou immer noch mit sich, ob sie das Kind abtreiben soll oder nicht. Gilbert, ein Tramper, den sie mit nach Jansdorf genommen hat und der sich im Gartenhaus einquartiert hat, hat zwar eine klare Haltung. Aber er möchte, dass Lou von sich aus merkt, worauf es im Leben ankommt.