Charité
24.04.2026 • 01:35 - 02:25 Uhr
Serie, Krankenhausserie
Lesermeinung
Ida (Alicia von Rittberg) findet Emil Behring (Matthias Koeberlin) mit einer Überdosis Opium.
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Heinrich von Minckwitz (Daniel Sträßer, l.) und Georg Tischendorf (Maximilian Meyer-Bretschneider, r.) stoßen in der Burschenschaftskneipe an.
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Martin Gruber (Jacob Matschenz, r.) schafft den schwerverletzten Otto (Jannik Schümann, M.) unter Lebensgefahr zu Prof. Sauerbruch (Ulrich Noethen, l.) in den OP-Bunker.
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Paul Ehrlich (Christoph Bach, l.) stellt Emil Behring (Matthias Koeberlin, r.) zur Rede.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2017
Altersfreigabe
12+
Serie, Krankenhausserie

Charité

Hagenbecks Völkerschau im Berliner Zoo bringt einen exotischen Fall in die Charité: Eine Inderin ist an Pocken erkrankt - eine Krankheit, die im Deutschen Reich seit der Impfpflicht ausgerottet ist. Der anthropologisch interessierte Rudolf Virchow, der nach dem Triumph über seinen Kollegen Robert Koch wieder die unangefochtene Nummer eins der Charité ist, nimmt die Patientin zu Demonstrationszwecken auf. Wärterin Stine hält zunächst Abstand zu der "Kannibalin", doch während der Pflege geht auch an Stine das Schicksal der Inderin nicht spurlos vorüber. Um Koch wird es einsam. Zur Hochzeit mit Hedwig erscheinen nur die engsten Freunde, zu denen auch Ida und Paul Ehrlich gehören. Kochs wissenschaftliches Versagen bringt auch die Forschung seiner Mitarbeiter Ehrlich und Emil Behring zu Unrecht in Misskredit. Niemand an der Charité will ihr Diphtherieserum an Patienten testen. Behring verfällt deswegen in tiefe Depression. Ida ahnt, dass dieser geniale, aber labile Mann eine starke Frau an seiner Seite braucht, und ist bereit, ihren Wunsch nach einem Studium aufzugeben. Doch als Virchow Behrings Mittel öffentlich das beste Zeugnis ausstellt, gerät Behring in eine manische Hochstimmung, die keine Rücksicht auf andere kennt. Er bootet seinen Kollegen Ehrlich, der als Jude zunehmend Ziel antisemitischer Anfeindungen wird, bei den Vertragsverhandlungen über das Serum mit der Firma Hoechst aus. Für den Aufstieg in die bessere Gesellschaft erscheint ihm auch eine Verbindung zu einer einfachen Hilfswärterin wie Ida nicht mehr opportun, und er verlobt sich mit Else Spinola. Ida hat ihre Behandlungskosten an der Charité unterdessen abgearbeitet und erhält die Zusage für ein Studium in der Schweiz.

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