Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen
02.03.2026 • 17:00 - 17:45 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
Lesermeinung
Viele Strände hat Costa Rica, einige davon sind menschenleer.
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Pipo ist 83 Jahre alt, mit seinem Ochsenkarren beliefert er die Nachbarn im Dorf mit Sand.
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Affenbabys brauchen viel Zuwendung und Liebe, besonders wenn sie ihre Mutter verloren haben.
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Viele Strände hat Costa Rica, einige davon sind menschenleer.
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Originaltitel
Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2018
Natur + Reisen, Land + Leute

Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen

In Costa Rica begrüßen sich die Einheimischen mit "Pura Vida", "Pralles Leben". Damit bringen sie auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht. Diese exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren gibt es nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht und dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste. Alvaró Araya wusste diesen Reichtum schon als Kind zu nutzen. Heute wie damals erntet er eine seltene und sehr nahrhafte Palmenfrucht - Pejibaye. Daraus lässt sich vieles machen: Brot, Kuchen, Saft, sogar Eis. Die Costa Ricaner lieben Pejibaye, und die Nachfrage ist groß. Bei der Ernte darf Alvaro nicht zimperlich sein, die Früchte wachsen unter der Krone von 30 Meter hohen, stacheligen Palmen. Mit selbst gebastelten Erntestäben werden die schweren Staudenfrüchte abgeschnitten und aufgefangen, das ist mitunter lebensgefährlich. So hoch klettern Brüllaffen meistens nicht. Das macht sie zur leichten Beute für Wilderer, die die Jungtiere fangen und verkaufen. Kann die Polizei das verhindern und die Tiere retten, bittet sie Enka Garcia um Hilfe. Die engagierte Biologin päppelt vor allem Babys auf und versucht, eine Adoptiv-Affenmutter für sie zu finden. Das ist ein heikler und schwieriger Prozess. Ihr Erfolg hat Enka das Prädikat "Affenflüsterin" beigebracht. Seitdem kommen Tierschützer aus aller Welt in Enkas Rettungsstation an der Karibik, um von ihr zu lernen. In San José einen Brief zuzustellen, ist eine echte Herausforderung. Manche Adressen haben weder Straßennamen noch Hausnummern. "An der Ecke hinter dem Friedhof, wo früher der Hotdog-Verkäufer stand", steht dann auf den Briefen. Der Postbote Andres Madrigal liest seine "Adressen" täglich wie Schatzkarten. Manchmal muss er beim Sargbauer nachfragen oder am Mango-Stand, auf den bunten Märkten oder bei Antonio, dem Eisverkäufer. Auch Antonio bekommt mal Post. "Für Antonio, mit dem besten Eis der Stadt", steht dann drauf. Das ist sicherer als jedes Einschreiben, auch wenn Andres bis heute nicht weiß, wo Antonio wohnt. Wer einen Brief nach Santa Cruz schickt, schreibt nicht etwa den richtigen Namen der Stadt auf den Umschlag, sondern "Ciudad Folclórica". Dann ist die Chance größer, dass er ankommt. Santa Cruz ist die Hauptstadt der Folklore, ihr Instrument die Marimba. Wer sie spielt, hat Unterricht bei Randy genommen. Der Mann ist Musiklehrer und repariert die kostbaren Instrumente auch. Allerdings bewegt sich Randy dabei immer an der Grenze zur Illegalität. Der Handel mit Marimba-Hölzern ist streng verboten, denn sie sind aus Tropenholz. Etwa 600 Strände hat Costa Rica. Einige davon sind menschenleer, aber nicht ganz ungefährlich. Jedes Jahr ertrinken 150 Menschen in den Wellen. Daniela Fernandez quält sich, damit diese Zahl abnimmt. Die 18-Jährige möchte Rettungsschwimmerin werden. Ihr Lehrer hat den Ruf, besonders streng zu sein. Wer schwache Leistung zeigt, fällt durch. Nur eine Autostunde von der Küste entfernt gedeiht der beste Kaffee der Welt, sagen die Bauern. Tatsächlich sind die Bedingungen in den Bergen auf 1500 Metern Höhe perfekt für eine Spitzenqualität. Der Kaffee von der Finca der Familie Barrantes wurde schon einmal mit der "Taza de Excelenzia" ausgezeichnet. Der Kaffee der Barrantes geht in die ganze Welt. Doch die exklusiven Kunden sind wählerisch und überzeugen sich gern direkt vor Ort von der Qualität der Ware. Costa Rica - eine wahre Oase zwischen zwei Kontinenten und zwei Ozeanen.

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