Das System Hamas
09.04.2026 • 17:15 - 18:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Die Hamas-Bewegung: gegründet, um Israel zu vernichten
Vergrößern
Die Hamas-Bewegung: gegründet, um Israel zu vernichten
Vergrößern
Die Hamas-Bewegung: gegründet, um Israel zu vernichten
Vergrößern
28. Mai 2021: Im Gazastreifen marschieren palästinensische Anhänger der Ezz-Al-Din-Al-Qassam-Brigaden, dem bewaffneten Flügels der palästinensischen Hamas-Bewegung, bei einer Anti-Israel-Kundgebung im Flüchtlingslager Al-Bureij
Vergrößern
Originaltitel
Das System Hamas
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
Info, Gesellschaft + Soziales

Das System Hamas

Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel hat die Welt verändert: 1200 Israelis werden auf brutalste Weise ermordet, über 240 Menschen werden entführt. Es ist das größte Verbrechen an Juden seit dem Holocaust der Nazis. Doch wer sind die Täter der Organisation, die sich selbst "Harakat al-Muqawama al-Islamiya" bezeichnet, was "Bewegung des Islamischen Widerstands" bedeutet? Welche Ziele verfolgt die Bewegung? Wer finanziert die Hamas? Und wie schafft es die Organisation über Jahrzehnte, immer neue Terroristen für Selbstmordattentate oder Entführungen zu rekrutieren und dabei noch im Gazastreifen zur stärksten palästinensischen Kraft zu werden? Historiker, Terrorismusforscher, Ethnologen, Verfassungsschützer und Zeitzeugen erklären in der Dokumentation das System Hamas, dessen oberstes Ziel die Zerstörung des Staates Israel ist. Vieles, was die Hamas umsetzt, ist in der Charta aus dem Jahr 1988 festgeschrieben, die sich auch auf den seit Jahrzehnten als Fälschung erwiesenen Verschwörungsmythos der "Protokolle der Weisen von Zion" bezieht, nach dem Juden angeblich die Weltherrschaft errichten wollen. Um Kämpfer gegen Israel zu gewinnen, arbeitet die Organisation im Gazastreifen mit antiwestlicher und antiisraelischer Gehirnwäsche, die auch im Schulunterricht fächerübergreifend forciert wird. Bilder aus Trainingscamps zeigen, dass selbst Kinder in Hamas-Sommercamps als Kindersoldaten ausgebildet und zum Hass erzogen werden. Das System Hamas: Die Analyse der Organisation legt nahe, dass das Massaker des 7. Oktober 2023, bei dem rund 1200 Juden in Israel brutal ermordet wurden, die logische Konsequenz eines Systems markiert, das Menschen zu Terroristen konditioniert. In Interviews warnen Expertinnen und Experten, dass das System auch nach Europa schwappt. Markant ist seit dem 7. Oktober etwa eine rasante Zunahme antisemitischer Gewalt. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, warnt vor einer "völlig neuen Dimension" des Antisemitismus, die "durch das Verbreiten von Bildern aus dem Gazastreifen" bewusst geschürt würde. Haldenwang weiter: "Wir haben zum ersten Mal wieder erlebt, dass Davidsterne an Hauswände gemalt wurden, dass Molotowcocktails gegen Synagogen geworfen wurden, dass eben auch körperliche Gewalt ausgeübt wurde gegen Menschen, die man als Juden erkennen konnte." Burak Yilmaz, der Antisemitismus-Berater der Bundesregierung, beobachtet, dass seit dem 7. Oktober "türkisch nationalistische oder islamistische Accounts in Social Media ihre Reichweite verdoppelt und sogar verdreifacht haben". Gleichzeitig beobachtet er eine rasante Ideologisierung. Yilmaz befürchtet, "dass wir in einem halben Jahr oder in einem Jahr viel mehr Menschen haben werden mit verfestigten antisemitischen Einstellungen". Auch der Terrorismusforscher Guido Steinberg befürchtet ein Überlappen der Hamas-Strategie nach Europa. Im Interview warnt der Wissenschaftler, dass die Feindseligkeit der Hamas gegenüber den Europäern umso größer sei, "je größer die Unterstützung eines Staates oder einer Gesellschaft für Israel ist".

Das beste aus dem magazin

Ali Güngörmüs lacht.
HALLO!

TV-Koch Ali Güngörmüs: "Teilen ist das neue Haben"

TV-Koch Ali Güngörmüs hat mit „Meze – Mediterrane Rezepte zum Teilen“ sein neuestes Kochbuch veröffentlicht. Außerdem ist er seit Ende Februar mit „Roadtrip Australien“ wieder bei Kabel Eins zu sehen.
Dr. Thomas Schneider im Porträt.
Gesundheit

Schmerzhafter Ballenzeh: OP nötig oder geht’s auch ohne?

Zu enge Schuhe können auf Dauer einen schmerzhaften Ballenzeh, den Hallux valgus, verursachen. Nicht immer muss operiert werden. In welchen Fällen konservative Behandlungen ausreichen, welche OP-Methoden besonders schonend sind und wie man vorbeugen kann – diese Fragen hat prisma dem leitenden Orthopäden und Fußchirurgen der Gelenk-Klinik Gundelfingen, Dr. Thomas Schneider, gestellt.
Dr. Melanie Ahaus ist niedergelassene Kinder- und Jugendärztin in Leipzig und Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Sachsen.
Gesundheit

Deshalb ist passendes Schuhwerk für Kinderfüße so wichtig

Kinderfüße wachsen in Schüben, was oft zu zu kleinen Schuhen führt. Worauf Eltern bei Kinderschuhen achten sollten, um gesunde Füße zu fördern, erklärt ein Arzt.
Eine Grafik zum Down-Syndrom.
Gesundheit

Gemeinsam gegen Einsamkeit

Der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März steht unter dem Motto "Gemeinsam gegen Einsamkeit". Das Deutsche Down-Syndrom Infocenter ehrt Engagement und informiert über Trisomie 21.
Heinz Strunk und Ully Arndt.
HALLO!

Heinz Strunk und Ully Arndt im Interview: „Bilder lassen sich nicht überlesen“

Im Carlsen Verlag ist die lange erwartete Comic-Version des Bestsellers „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk erschienen. Ully Arndt hat den Stoff adaptiert. Wir haben mit beiden gesprochen.
Dr. med. dent. Julia Thome ist Zahnärztin im Kölner Carree Dental. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind Funktionsdiagnostik/-therapie und Wurzelkanalbehandlungen.
Gesundheit

So bleibt die Zahnprothese lange in Schuss

Zahnprothesen benötigen besondere Pflege, um lange haltbar und funktionstüchtig zu bleiben. Zahnpasta ist ungeeignet, da sie die Prothese beschädigen kann. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Prothese richtig reinigen und pflegen.