Der Arzt im Rollstuhl: Zwischen Landarztpraxis und Berliner Charité
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Gesundheit + Medizin, Dokumentation
Der Arzt im Rollstuhl
Leopold Rupp ist ein Arzt im Rollstuhl. Er arbeitet abwechselnd an der Berliner Charité und in der Landarztpraxis seiner Eltern in Albersdorf, Dithmarschen. Die NDR "Nordreportage" begleitet den 34-jährigen Mediziner, der mit Kleinwüchsigkeit lebt und sich nicht auf eine Behinderung reduzieren lässt. Sätze wie "an den Rollstuhl gefesselt" oder Formulierungen, die Menschen auf Einschränkungen festlegen, möchte Leopold Rupp nicht hören. Für ihn beginnt Stigmatisierung oft schon in der Sprache. Genau dagegen kämpft er seit vielen Jahren an: mit Klarheit, Selbstbewusstsein und einem beeindruckenden Lebensweg. Leopold Rupp lebt seit seiner Geburt mit Diastrophischer Dysplasie, einer besonderen Form der Kleinwüchsigkeit. Sie geht unter anderem mit verkürzten Armen und Beinen sowie Gelenkkontrakturen einher. Ein paar Schritte zu laufen, ist für ihn mit Schmerzen verbunden. Im Alltag nutzt er deshalb verschiedene Rollstühle, darunter eine speziell angefertigte Variante, die er per Joystick hoch- und runterfahren kann. Das ermöglicht es ihm, sich in der Landarztpraxis oder der Klinik frei zu bewegen und seine Patientinnen und Patienten zu untersuchen. Beruflich bewegt sich Rupp zwischen zwei Welten: In Berlin arbeitet er als anerkannter Notfallmediziner an der Charité. In Albersdorf in Dithmarschen unterstützt er die Landarztpraxis seiner Eltern und bildet sich zum Allgemeinmediziner weiter. Vielleicht übernimmt er eines Tages die Praxis in dritter Generation. Vielleicht bleibt er auch in seiner Wahlheimat Berlin - zwischen Klinik, Politik und gesellschaftlichem Engagement. Denn Leopold Rupp ist nicht nur Arzt. Er war Sportschütze bei den Paralympics, reist gern, besucht Konzerte und engagiert sich als stellvertretender Vorsitzender des Behindertensportverbandes. Dabei zeigt er, wie viel möglich ist, wenn Barrieren hinterfragt werden - im Alltag und in den Köpfen. "Die Nordreportage" erzählt nicht nur die Geschichte eines außergewöhnlichen Mediziners. Sie erzählt von Haltung, Teilhabe und der Freiheit, das eigene Leben selbst zu gestalten. Leopold Rupp selbst bringt es so auf den Punkt: "Das Leben ist voller Möglichkeiten - also lasst uns doch bitte alles jetzt machen, zu 100 Prozent."
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
Frangiskos Kakoulakis über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas"
Frangiskos Kakoulakis spricht über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas", einem Film, der die Herausforderungen und die Schönheit der Freundschaft unterstreicht.
Der Trend zu kühleren Reisezielen wächst: Cornwall lockt mit grünen Hügeln, Küstenwanderwegen und malerischen Dörfern. Entdecke das Urlaubsparadies der "Rosamunde Pilcher"-Filme!
Apotheken sollen in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen
Apotheken in Deutschland sollen künftig mehr Aufgaben übernehmen und so das Gesundheitssystem entlasten. Das neue Apothekenreformgesetz ermöglicht zahlreiche pharmazeutische Dienstleistungen, die Ärzte entlasten und Patienten schneller versorgen können.
Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
Für Sie gelesen: "1-Minuten-Strategie Erschöpfung" von Julia Wohlfarth
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.