"Da ist eine Bombe im Centennial Park - sie haben 30 Minuten!" Der Telefonistin beim Notruf stockt der Atem, als sie diese Bombendrohung hört. Tatsächlich explodiert wenig später, an den Feierlichkeiten im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1996 im amerikanischen Atlanta, eine Bombe. Dass neben vielen Verletzten bloss zwei Todesopfer zu beklagen sind, ist auch der Verdienst eines Sicherheitsmannes, dem ein herrenloser Rucksack aufgefallen war. Richard Jewell (Paul Walter Hauser) heisst der unscheinbare Held, das linkische Dickerchen, das bei seiner Mutter lebt. Jewell gerät zuerst ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit - und bald schon ins Fadenkreuz des FBI, das Ermittlungen aufnimmt. Schon 1984 hatte ein Polizist selbst eine verdächtige Tasche deponiert, um sie daraufhin höchstselbst zu finden, und unlängst hat ein Feuerwehrmann in Idaho Brände selbst gelegt. Dem Profil eines "falschen Helden" scheint Richard Jewell, der sich schon als Campus-Sicherheitsmann durch Übereifer ausgezeichnet hatte, perfekt zu entsprechen. Eben noch zum Helden erhoben, wird Richard Jewell von den Medien als toxischer Versager verteufelt. Der streitbare Anwalt Watson Bryant (Sam Rockwell) steht Richard Jewell und dessen Mama (Kathy Bates) bei im Versuch, seine Ehre zu retten und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Hollywood-Ikone und Regie-Altmeister Clint Eastwood provoziert endlich wieder, nach leichtgewichtiger Unterhaltung mit Filmen wie "The Mule" und "Jersey Boys", mit der Medienschelte "Der Fall Richard Jewell". Nach realen Begebenheiten erzählt Eastwood die unverkennbar zugespitzte Geschichte eines treudoofen Hanswurst, der zum Spielball wird im Wetteifer der Behörden um schnelle Ermittlungserfolge sowie der Medien um höhere Auflagen und Einschaltquoten. Bei aller Polemik erweist sich der Film als aktuell und relevant in einer Zeit, in der für die sorgfältige Prüfung von Sachverhalten und Verantwortlichkeiten keine Zeit mehr vorhanden scheint. An der Seite des treffsicher ausgesuchten Nobodys Paul Walter Hauser in der Titelrolle sind die dafür Oscar-nominierte Kathy Bates, Sam Rockwell, Jon Hamm als halbseidener FBI-Agent sowie Olivia Wilde als schrille Reporterin zu sehen.
Fersenbeinbrüche sind komplex und führen oft zu jahrelangen Beschwerden. Ein 38-jähriger Patient berichtet von den Folgen seines Unfalls und den Möglichkeiten zur Behandlung und Linderung der Schmerzen.
Laura Larsson über ihre neue Show "Neo Social Club": "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort"
Laura Larsson macht sich vor allem durch ihre Podcasts „Herrengedeck“ und „Zum Scheitern Verurteilt“ einen Namen. Ab Februar hat sie eine eigene Comedy-Show bei ZDFneo – nach dem US-Vorbild „After Midnight“. Im Interview verrät sie, was das Publikum erwarten kann.
Klassiker im neuen Gewand: Mick Wilson von FRONTM3N
Mit „Now And Then“ bringen die FRONTM3N ein ganz besonderes Album zu ihrem zehnten Geburtstag heraus. prisma sprach mit Mick Wilson zu den Hintergründen.
Am 4. Februar wird der Weltkrebstag begangen, um auf die Verbindung und die individuellen Geschichten von Krebspatienten aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Gemeinsam. Einzigartig!" soll ein menschenzentrierter Ansatz in der Behandlung gefördert werden.
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Neujahrsvorsätze sind oft zum Scheitern verurteilt. Warum das so ist und wie man es besser machen kann, zeigt dieser Artikel: mit realistischen Zielen und Pausen statt Stress.
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