Der Graf von Monte Christo
03.04.2026 • 22:30 - 01:25 Uhr
Spielfilm, Drama
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prisma-Redaktion
Nachdem Edmond Dantès (Jean Marais) 18 Jahre unschuldig im Kerkerverlies verbrachte, gelingt ihm endlich die Flucht. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
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Nach 18 Jahren wieder in Freiheit will Edmond Dantès (Jean Marais, links), der sich jetzt Graf von Monte Christo nennt, seine geliebte Mercédes (Lia Amanda) zurückerobern.
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Ohne Urteil wird Kapitän Edmond Dantès (Pierre Richard-Willm) im berüchtigten Gefängnis Chateau d'If eingekerkert. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
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Originaltitel
Le Comte de Monte Cristo
Produktionsland
F, I
Produktionsdatum
1954
Altersfreigabe
6+
Spielfilm, Drama

Der Graf von Monte Christo

Wegen eines Komplotts wird Edmond Dantčs (Jean Marais) in den Kerker geworfen. Dort verbringt er 18 Jahre, die er nur dank Abbé Faria (Gualtiero Tumiati) überlebt. Kurz bevor dieser stirbt, enthüllt er das Geheimnis des Schatzes auf der Insel Monte Christo. Dantčs kann fliehen und will die vernichten, die ihm die Braut, sein Schiff und die Freiheit gestohlen haben. Februar 1815. Edmond Dantčs, seit wenigen Tagen der neue Kapitän der Pharao, einem Segelschiff des Reeders Morel, ist auf dem Rückweg nach Marseille. Um noch einen letzten Wunsch seines verstorbenen Vorgängers zu erfüllen, macht Edmond unterwegs einen Abstecher auf die Insel Elba zu Napoleon. In Marseille angekommen, wo er sich mit seiner geliebten Mercédčs verloben will, wird er von Caderousse, seinem neidischen 2. Offizier, und von Fernand Mondego, der Mercédčs unbedingt heiraten will, als bonapartistischer Agent denunziert. Staatsanwalt Gérard de Villefort lässt Dantčs ohne Urteil lebenslänglich im berüchtigten Gefängnis Château d'If auf der Felseninsel vor Marseille einkerkern und ein Jahr später verkünden, Edmond sei gestorben. Nun willigt Mercédčs in eine Heirat mit Mondego ein. Kurz vor seinem Tod verrät unterdessen Dantčs Mitgefangener und Freund, Abbé Faria, diesem das Geheimnis eines riesigen, 200 Jahre alten römischen Schatzes, den er auf der unbewohnten Insel Monte Christo entdeckt hat. Tatsächlich gelingt Dantčs die Flucht von der Gefängnisinsel. Er findet den Schatz, der ihm unermesslichen Reichtum bietet, und schwört, ihn nur zu benutzen, um die drei Menschen zu vernichten, die ihn um seine Braut, sein Schiff und seine Freiheit brachten. Mit einem geschickten Plan bringt er Caderousse ins Gefängnis und eilt nach Paris, um die beiden anderen Männer zu vernichten: Fernand Mondego, der sich jetzt Graf von Moncerf nennt, und Gérard de Villefort, der jetzt königlicher Staatsanwalt ist. Dantčs tritt als Graf von Monte Christo auf und verunsichert mit seinem Reichtum die feine Pariser Gesellschaft. Als es ihm gelingt, Villeforts skandalöse Machenschaften von einst aufzudecken, verfällt der Staatsanwalt dem Wahnsinn. Auch in Fernand de Morcerfs Karriere hat er üble Verbrechen entdeckt und spielt sie der Pariser Presse zu. Fernand wird daraufhin von Mercédčs und seinem Sohn verlassen und begeht Selbstmord. Doch seine große Liebe Mercédčs kann der Graf von Monte Christo nicht zurückerobern. "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas der Ältere, ein Klassiker der Weltliteratur, wurde mehr als ein Dutzend Mal verfilmt. Am eindringlichsten und am schönsten hat ihn aber Jean Marais verkörpert, der u. a. auch mit dieser Rolle zum "begehrtesten Junggesellen Frankreichs" avancierte. Marais zählte als Hauptdarsteller von Mantel-und-Degen-Filmen jahrelang zu den populärsten französischen Filmstars.

Darsteller

Jean Marais

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